Wir sind Sieger Golden Globes: Fatih Akins Film "Aus dem Nichts" räumt ab

Redaktion Männersache 08.01.2018
Diane Kruger und Fatih Akin bei den Golden Globes 2018
© Kevin Winter/getty images

Am Sonntag wurden in Beverly Hills die Golden Globes verliehen. Und der neue Film des Hamburger Regisseurs Fatih Akin "Aus dem Nichts" durfte sich über eine Trophäe freuen.

Am Sonntagabend fand die 75. Golden-Globe-Gale statt, in der der Verband der Auslandspresse die besten Filme des Jahres prämiert. Das deutsche NSU-Drama "Aus dem Nichts" konnte sich über den Sieg in der Kategorie "Bester nicht englischsprachiger Film" entgegen nehmen.

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Fatih Akins Film konnte sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen. Ebenfalls nominiert war "The Square" des Schweden Ruben Östlund, Gewinner des Europäischen Filmpreises und der Goldenen Palme von Cannes. Auch im Rennen war "Loveless" aus Russland, "First They Killed My Father" aus Kambodscha (unter der Regie von Angelina Jolie entstanden) und "Fantastic Woman" aus Chile.

"Aus dem Nichts" erzählt die Geschichte einer Frau, die durch einen terroristischen Anschlag in Hamburg ihren kurdischen Mann und den gemeinsamen Sohn verliert. Die Hauptrolle spielt die Diane Kruger, die für ihre starke Leistung bereits im Mai in Cannes mit dem Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.

Der große Gewinner des Abend war "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" von Regisseur Martin McDonagh. Insgesamt erhielt der Film vier Golden Globes, unter anderem als bester Film und Frances McDormand als beste Darstellerin.

Als bester Regisseur wurde der Mexikaner Guillermo Del Toro für seinen Film "The Shape of Water" ausgezeichnet.

Der Abend stand im Zeichen der in jüngster Vergangenheit bekannt gewordenen Enthüllungen über sexuellen Missbrauch in der Filmindustrie. Um ein Signal zu setzten, kamen viele der Frauen in einem schwarzen Abendkleid zur Gale.

Der Moderator der Show Seth Meyers war sich auch in Anbetracht dieser schwierigen Thematik um keinen Scherz zu schaden. So sagte er in seiner Rede an die männlichen Nominierten gewandt: "Das hier ist das erste Mal in drei Monaten, dass ihr keine Angst haben müsst, euren Namen zu hören."

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