Ai ai ai Globale Krise: Tequila-Knappheit versetzt nicht nur Mexikaner in Sorge

Redaktion Männersache 07.02.2018
Globale Krise: Tequila-Knappheit versetzt nicht nur Mexikaner in Sorge
© Getty Images / Chris Hondros

Aufgrund erhöhter Verkaufszahlen von Tequila, könnten wir in den kommenden Jahren einen globalen Mangel der beliebten mexikanischen Spirituose erfahren.

Tequila, eine Art Mezcal, ist ein destilliertes alkoholisches Getränk aus der blauen Agave-Pflanze, die vor allem in der Umgebung der mexikanischen Stadt Tequila wächst.

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Experten prognostizierten dem Tequila-Markt laut Business Chief ein Wachstum von mehr als neun Milliarden US-Dollar bis 2021.

Die hohe Nachfrage führt zu einem Mangel an Agaven und damit verbunden zu einem Preisanstieg, der sich letztlich auf den Endverbraucher auswirken kann.

Agaven brauchen etwa sieben bis acht Jahre, um ihre volle Reife zu erreichen. Hersteller haben bereits auf Jungpflanzen zurüchgegriffen, um die Nachfrage zu befriedigen. Die jungen Pflanzen produzieren aber weniger Tequila und ihre Verwendung dieses Jahr führt zu einer Knappheit kommendes Jahr.

Zwar werden bereits jetzt mehr Agaven angebaut als je zuvor. Aber die Bauern haben mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Diebstahl. Schätzungen zufolge wurden 2017 rund 150.000 Pflanzen gestohlen, dreimal so viel wie im Vorjahr.

Ein Teufelskreis: Knappheit führt zu Preiserhöhungen, diese könnten einige Hersteller in den Ruin treiben. Und die Kunden würden den Preis zahlen.

Hoffentlich bewahrheitet sich dieses Szenario nicht.

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