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Gendersprache: Panzerkommandant muss umbenannt werden

Die gendergerechte Sprache hält Einzug in die Bundeswehr: Der Panzerkommandant heißt nicht mehr Panzerkommandant. Wir verraten die neue Bezeichnung und mehr!

Bundeswehr-Soldaten beim Salutieren
Bundeswehr-Soldaten beim Salutieren (Symbolbild) Foto: iStock / huettenhoelscher

Etliche Medien und Verwaltungsbehörden nutzen mittlerweile die gendergerechte Sprache, um sich für Inklusion einzusetzen Nicht alle sind darüber gleichermaßen begeistert (wir berichteten). Nun geht auch die Bundeswehr einen Schritt in diese Richtung.

Konkret wird zunächst die Bezeichnung "Panzerkommandant" aus dem Sprachgebrauch verschwinden.

Teamleitung Panzertruppe

In einer aktuellen Stellenausschreibung sucht die Bundeswehr stattdessen eine "Teamleitung (m/w/d) Panzertruppe", die im Kampfpanzer "Leopard 2" den Ton angibt. Klingt interessant?

Folgendes wird verlangt: "Sie beherrschen außerdem ein komplexes Waffensystem, welches sich durch enorme Feuerkraft auszeichnet, mit der Sie verantwortungsbewusst umgehen."

Weitere Veränderungen

Es soll aber nicht dabei bleiben, dass die Bezeichnung "Panzerkommandant" bzw. "Panzerkommandantin" durch einen gendergerechten Begriff ausgetauscht wird. In einem Ideenwettbewerb sucht die Bundeswehrverwaltung einem Bericht des Spiegel zufolge ebenfalls nach einem neuen Namen für die sogenannte "Einmannpackung" - abgepackte Tagesrationen für Einsätze.

"Nach mehreren Jahrzehnten der Zugehörigkeit von Frauen in den Streitkräften ist der Begriff 'Einmannpackung' nicht mehr zeitgemäß", zitierte das Fachmagazin Soldat & Technik eine Meldung aus dem Bundeswehr-Intranet.

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