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Gemüsebomber: Piloten werfen Karotten über Australien ab

Aufgrund der verheerenden Brände in Australien greifen die Rettungskräfte jetzt zu ungewöhnlichen Maßnahmen.

Tierrettung in Australien
Tierrettung in Australien Foto: Twitter/matt_keanmp

Gemüsebomber: Piloten werfen Karotten über Australien ab

Mindestens 27 Menschen sind seit Beginn der Feuer in Australien ums Leben gekommen. Hinzu kommen rund eine Milliarde tote Tiere. Auch die Lebensräume vieler Tiere sind zerstört, weshalb viele von ihnen qualvoll verhungern. Vor allem die vom Aussterben bedrohten Bürstenschwanz-Felskängurus sind durch die unmittelbaren Folgen der Katastrophe bedroht.

Bürstenschwanz-Felskängurus in Gefahr

Nach Angaben des australischen Ministers für Umwelt und Energie, Matt Kean, haben die Behörden über den betroffenen Gebieten bereits etwa 1000 Kilogramm Süßkartoffeln und Karotten mit Flugzeugen abgeworfen. Gegenüber CNN sagt Kean:

„Das Bereitstellen von zusätzlicher Nahrung ist eine der Schlüsselstrategien, mit denen wir das Überleben und die Erholung gefährdeter Arten, wie dem Bürstenschwanz-Felskänguru, sichern wollen“
Matt Kean

Größter Futterabwurf aller Zeiten

Dies sei nach Angaben der Behörden der größte Futterabwurf für gefährdete Tiere, der jemals ausgeführt wurde.

Die australische Regierung will die "Rettung aus der Luft" so lange fortführen, bis die natürlichen Futter- und Wasserquellen der Tiere wieder nutzbar sind.