Seltene Frucht "Geister-Äpfel": Das steckt hinter den durchsichtigen Früchten

Tomasz | Männersache 12.02.2019

Sie sind durchsichtig, kristallartig und sehen aus wie Äpfel – und hängen zudem auch noch an echten Apfelbäumen. Doch was hat es mit diesen Geister-Äpfeln auf sich und wie entstehen sie? Wir klären auf.

Das Phänomen "Geister-Apfel"
Das Phänomen "Geister-Äpfel" Foto:  Facebook / Andrew Sietsema
 

Das Phänomen "Geister-Äpfel"

Der Polarwirbel in den USA zu Beginn Februar ließ eine extrem seltene Frucht in einem Garten in Michigan entstehen.

In der Eiseskälte des 6. Februar beschnitt der Gärtner Andrew Sietsema einen Apfelbaum als er auf die sogenannten "Geister-Äpfel" stieß. Diese speziellen Äpfel hängen wie gewöhnliche Früchte an Baumzweigen, enthalten aber kein Fruchtschale, -kern oder –fleisch.

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So entstehen "Geister-Äpfel"

Das Phänomen tritt auf, wenn ein Wintersturm ungepflückte Äpfel in einer harten, eisigen Schale umhüllt. Der Apfel wird dann zu Brei, der aus der Eisumhüllung abfließt, wenn der Baum bewegt oder geschüttelt wird und einen unheimlichen "Geister-Apfel" zurücklässt.

"Ich denke, es war gerade kalt genug, dass das Eis, das den Apfel bedeckte, noch nicht geschmolzen war, aber es war warm genug, dass sich der Apfel in Brei verwandelte (Äpfel haben einen niedrigeren Gefrierpunkt als Wasser)", sagte Sietsema AccuWeather.

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