Hitler-Büsten & Reichsadler 75 Relikte: Geheimes Nazi-Versteck in Argentinien gefunden

Redaktion Männersache 21.02.2018
In Argentinien wurden 75 Nazi-Relikte aus der NS-Zeit beschlagnahmt
© Unilad

Argentinische Behörden haben ein gigantisches Versteck prall gefüllt mit Nazi-Relikten entdeckt.

Die Polizei von Boccar - einem Vorort von Buenos Aires – beschlagnahmte in einem hinter Bücherregalen Ausstellungsraum eine Sammlung von 75 Relikten aus der NS-Zeit.

Die Ordnungshüter vermuten, dass die Überreste von flüchtigen Nazideutschen nach Südamerika gebracht wurden.

"Diese Objekte können nicht in Händen eines einfachen Soldaten gewesen sein", sagte der Chef der Kulturschutzabteilung der argentinischen Interpol-Einheit, Marcelo El Haibe.

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Der Ermittler habe bei einem Treffen in Lyon bereits Kontakt mit einer deutschen Kollegin aufgenommen, die an der Bestimmung der Nazi-Relikte mitarbeiten wolle.

Die Polizei war eigentlich einem möglichen Schmuggel mit chinesischen Kunstobjekten und Mumien auf der Spur, als sie die Nazisammlung zufällig entdeckte.

Der verantwortliche Antiquar wurde wegen Kunstschmuggels angeklagt und sagte aus, dass er die Exponate vor mehr als 25 Jahren von einem Argentinier gekauft habe.

Woher dieser die Gegenstände hatte, ist bisher noch nicht geklärt.

In Argentinien wurden 75 Nazi-Relikte aus der NS-Zeit beschlagnahmt
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Unter den 75 Fundstücken befanden sich unter anderem Hitler-Büsten, ein Reichsadler, Pistolen, Degen, Fern- und Vergrößerungsgläser sowie eine Mundharmonikasammlung.

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Die Ermittler stellten zudem eine Lupe, die argentinische Medien dem Privatbesitz Adolf Hitlers zuschreiben, sicher.

Die Zeitung "Clarín" publizierte ein Foto, das den Führer des Dritten Reiches auf dem Berghof am Obersalzberg mit großer Lupe beim Betrachten eines Bildes zeigt.

In Argentinien wurden 75 Nazi-Relikte aus der NS-Zeit beschlagnahmt
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Dies sei dem Blatt zufolge der Beweis, dass es sich um die Lupe aus der beschlagnahmten Sammlung handelt.

Andere Relikte tragen die Aufschrift "Amt für Rassenpolitik". Darunter eine Schachtel mit einem Gerät zum Messen von Kopfgrößen.

In diesem Zusammenhang wird spekuliert, ob hier ein Bezug zum nach Buenos Aires geflüchteten und in Brasilien gestorbenen SS-Arzt Josef Mengele vorliegt.

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