Mit offenen Karten Gehaltsvergleich: 2018 darfst du einsehen, was deine Kollegen verdienen

Redaktion Männersache 04.12.2017

Ab Januar 2018 tritt ein neues Gesetz in Kraft, demzufolge Arbeitgebern das Recht zugesprochen wird, zu erfahren, was ihre Kollegen verdienen.

Der Grund für unterschiedliche Gehälter liegt darin, dass sie unter vier Augen geschlossen werden – ohne feste Vorgaben noch vergleichende Tabellen. Das kann bei Arbeitnehmern mit gleicher Erfahrung und Ausbildung zu einem unterschiedlichen Bruttoverdienst führen – unabhängig vom Geschlecht.

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Das neue Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern das Gehalt der Kollegen auf Anfrage vorzulegen. Allerdings müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Im Unternehmen müssen mindestens 200 Mitarbeiter tätig sein.
  • Mindestens sechs weitere Personen müssen in der gleichen Position arbeiten.
  • Bei komplexen Jobbeschreibungen wird es schwieriger, eine argumentativ stichhaltige Beweisführung vorzubringen. So kann der Verdienst bei einem "Abteilungsleiter in der Rechtsabteilung" von dem eines "Abteilungsleiters in der Personalabteilung" variieren.
  • Relevant können auch solche Aspekte wie Dienstwagen oder –reisen sein.
  • Auch regionale Aspekte können eine Rolle spielen. Bekommt ein Angestellter in der Stadt das gleiche Gehalt wie ein Pendler vom Land?


Richtig fair wäre eine gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit. Einige Unternehmen machen es vor und bieten tariflich gebundene Verträge an. Die Regel ist das aber nicht …

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