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News-Update

Gegen Nazis: Anwohner kaufen Festival-Besuchern das Bier weg

In Zeiten der Krise helfen nur ungewöhnliche Maßnahmen, und der Zweck heiligt die Mittel. In der sächsischen Kleinstadt Ostritz heißt das: Kaufen gegen Rechts!

Kein Bier für Nazis in Ostritz
Kein Bier für Nazis in Ostritz Ostritz: Kein Bier, keine Rechtsradikalen John MacDougall / AlexLMX / Eskemar / Gewoldi (Collage Männersache)

Schild und Schwert, aber kein Bier

So zumindest haben es sich offensichtlich weite Teile der Ostritzer Bevölkerung gedacht, und vor dem anstehenden Rockfestival "Schild & Schwert" den zu erwartenden Teilnehmern das gesamte Bier des Ortes vor der Nase weggekauft.

Eigentlich war es ein Dreistufenplan zur Austrocknung des Festivals.

  • Stufe 1: Das Verwaltungsgericht Dresden verhängt für das Konzert ein Alkoholverbot, woraufhin das THW 4.200 Liter Bier vom Gelände schafft.
  • Stufe 2: Die Polizei kontrolliert am Eingang – wer Alkohol dabei hat, muss ihn außerhalb des Geländes entsorgen.
  • Stufe 3: Plötzlicher Bierdurst bei den Ostritzern. Um zu verhindern, dass sich trinkwillige Konzertbesucher in den lokalen Supermärkten eindecken, werden alle Biervorräte aufgekauft. Offensichtlich eine konzertierte Aktion.

Maßnahmen greifen

Die getroffenen Maßnahmen verfehlen ihre Wirkung nicht. Statt der erwarteten 700 Besucher kommen lediglich 300, und die sitzen auf dem Trockenen.

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