Bundesverfassungsgericht Geburtenregister: Drittes Geschlecht gefordert

08.11.2017
Geburtenregister: Drittes Geschlecht gefordert
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Laut dem Bundesverfassungsgericht soll es intersexuellen Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität "positiv" im Geburtenregister eintragen zu lassen.

Ihren Beschluss begründen die Richter aus Karlsruhe mit dem im Grundgesetz geschützten Persönlichkeitsrecht. Bis Ende 2018 hat der Gesetzgeber nun Zeit, eine Neuregelung zu schaffen, in der neben "männlich" und "weiblich" die positive Bezeichnung des dritten Geschlechts, etwa "inter" oder "divers", enthalten ist.

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Ausgang war der Antrag eines Intersexuellen, sein Geschlecht im Geburtenregister von "weiblich" in "inter" oder "divers" zu ändern. Eine vorgelegte Chromosomenanalyse sagte aus, dass er weder Mann noch Frau ist. Die Klage scheiterte jedoch vorerst in allen Instanzen.

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