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Männerwissen

Gaunerzinken: Das bedeuten die geheimen Einbrecherzeichen

Gaunerzinken gibt es seit Jahrhunderten. In letzter Zeit werden sie wieder häufiger an Hauswänden entdeckt. Angeblich kommunizieren Einbrecher darüber, ob sich ein Einbruch lohnt.

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Gaunerzinken: Diese Geheimzeichen verraten, ob es sich lohnt, bei dir einzubrechen

Wenn du ein solches Zeichen wie im Video an deiner Hauswand entdeckt, solltest du unbedingt Handeln und die Polizei verständigen! Gaunerzinken sind sowohl Mythos als auch verbrecherische Realität. Einbrecherbanden hinterlassen Zinken an den Häusern, um "Berufskollegen" über die Potenziale zu informieren.

Wortbedeutung von "Zinken"

"Zinken" gehen aufs Mittelalter zurück und meinen die geheime Verständigung durch Laute, Gestik, Zeichen oder Mimik. Heute werden Zinken von vielen Bevölkerungsgruppen genutzt - auch von Einbrecherbanden unterschiedlichster Staatsangehörigkeit.

"Zinken" kann übersetzt werden mit dem deutschen Begriff "Zeichen". Zinken waren in der Vergangenheit immer Ausdrucksmittel von Bevölkerungsgruppen, die Repressionen ausgesetzt waren - inklusive notorischen Verbrechern.

Achtung, Zinken!

Zinken wurden einst mit Kreide oder Kohle angebracht und dienten meist der Informationen für Nachreisende hinsichtlich geeigneten Plätzen zum Betteln oder Orten an denen kostenlose Mahlzeiten oder Schlafplätze zu ergattern waren. Mit Richtungs- oder Wegweiserzinken wurde zudem mitgeteilt, in welche Richtung weitergezogen wurde.

Beispielsweise warnen die Zeichen vor einem bissigen Hund oder geben Aufschluss darüber, ob ein Mann im Haushalt wohnt oder eine Person alleine lebt. Doch auch Hardfacts kommen zur Sprache: Ob es beispielsweise Geld zu holen gibt oder man sich "fromm stellen" muss, um dadurch möglicherweise einen Vorteil zu haben.

Mythos oder Realität?

In der Gegenwart sind Zinken in erster Linie durch Bettlerei und Haus- oder Wohnungseinbrüche in Verruf geraten. Fälle in denen angeblich Zinken bei den kriminellen Taten den Ausschlag gegeben haben, gingen durch die Medien. Die Polizei spricht allerdings deutschlandweit von Einzelfällen.

Die Schutzhüter weisen darauf hin, dass Einbrecherbanden heutzutage vielmehr mit Smartphones unterwegs sind, um mögliche Tatorte auszukundschaften, Fotos zu machen und diese an Komplizen weiterzugeben. Dies sei auch deutlich unauffälliger als Zinken an die Wand zu malen, wie die Polizei mitteilt.

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