Die Zeit bleibt stehen Gänsehaut: Rentner erfährt den Wert seiner 56 Jahre alten Rolex

Tomasz | Männersache 28.08.2018
Eine Rolex für 120 Dollar erworben - heute ist die Uhr 70.000 wert
© Antiques Roadshow PBS/YouTube

In der amerikanischen Version von "Bares für Rares" hat ein ehemaliger Soldat eine alte Rolex auf den Tisch gelegt. Als der Experte dem Rentner den Marktwert seines Zeitmessers verrät, ist dieser sprachlos.

Das Prinzip der Sendung "Bares für Rares" ist simpel: Menschen finden in ihren dunklen Kellern, auf verstaubten Dachböden oder in der hintersten Ecke einer antiken Kommode einen vermeintlichen Schatz, von dem sie sich erhoffen, dass er was wert ist, nur weiler alt ist. Oft müssen die Jäger der verlorenen Schätze aber hinnehmen, dass ihr geglaubter Schatz dann doch in die Kategorie Ramsch gehört.

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Anders so in der amerikanischen Sendung "Antique Roadshow". Ein Rentner wollte seine alte Rolex versteigern, die er während seiner Zeit beim Militär für 120 US-Dollar erwarb. Der Soldat war in den 1960er-Jahren in Deutschland stationiert und hat sich auf Empfehlung seines Vorgesetzten eine Rolex GMT Master gekauft.

Ohne den Hersteller zu kennen kaufte sich der Mann die empfohlene Uhr – die teurer war als sein damaliges Monatsgehalt von knapp über 100 US-Dollar. Dass sich der Kauf als eine wahre finanzielle Investition herausstellen sollte, konnte er nicht ahnen.

Mittlerweile hat sich der Rentner etwas informiert und kennt den Wert einer Rolex-Uhr. Er schätzt, dass er bestimmt 1.500 US-Dollar herausholen kann. Als der Experte ihm dann aber den wahren Wert seines Zeitmessers verrät, ist der Mann sprachlos: Zwischen 65.000 und 75.000 US-Dollar kann man für dieses Model verlangen.

Bei der Uhr handelt es sich um das erste Modell der GTM Master, das der Uhrenhersteller herausbrachte. Was den Wert der Uhr ebenfalls so hoch ausfallen lässt, ist die Tatsache, dass der Mann alle Dokumente und Zertifikate, die er beim Kauf der Uhr bekam, aufbewahrte. Auch das Originalarmband, das er auswechseln ließ, warf er nicht weg, sondern behielt es in der Schublade.

Manchmal sind es eben die kleinen und unerwarteten Dinge, die sich nach Jahren auszahlen können.

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