wird geladen...
Film-Update

"Full Metal Jacket": 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

"Full Metal Jacket" von Stanley Kubrick ist ein krasser Anti-Kriegsfilm. Wir haben zehn verrückte Fakten zum Kultstreifen zusmmengetragen.

Szene aus Full Metal Jacket
"Full Metal Jacket": 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen imago images / Prod.DB

"Full Metal Jacket": 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

Stanley Kubrick war ein Besessener. Jedes kleinste Detail musste stimmen in seinen Filmen. Fünf Jahre hat allein die Vorbereitungszeit zum Dreh von "Full Metal Jacket" gedauert.

Das aber hat sich gelohnt, Kubrick schenkte der Welt ein weiteres cineastisches Meisterwerk. Und auch, wenn viele den Film in- und auswendig zu kennen glauben - wir haben zehn verrückte Fakten zum Kutstreifen gesammelt, die möglicherweise noch nicht bekannt sind.

Stanley Kubrick
Genie auf dem Regiestuhl: Stanley Kubrick imago images / Mary Evans

"Full Metal Jacket": Stanley Kubrick

Der Regisseur Stanley Kubrick wird am 26. Juli 1928 in New York geboren und gilt als getriebenes Genie, dessen Perfektionismus so legendäre Filme wie "Dr. Strangelove", "2001: Odyssee im Wetraum" und "The Shining" hervorgebracht hat.

Obwohl er nie einen Oskar für seine Filme bekommen hat, gilt er in der Branche als einer der besten Regisseure aller Zeiten. Kubrick stirbt am 7. März 1999 im Childwickbury Manor bei London.

"Full Metal Jacket": Hinter den Kulissen

  1. R. Lee Ermey war usprünglich nur als Berater von Kubrick ans Set geholt worden. Er wollte von seiner Expertise als ehemaliger Marines-Ausbilder profitieren.

    Dann aber überzeugte Ermey bei Testaufnahmen dermaßen, dass er die Rolle des sadistischen Gunnery Seargant Hartman spielen durfte, der in der ersten Hälfte des Films die Rekruten rund macht.

  2. Ursprünglich war für die Rolle des Ausbilders jemand anderes vorgesehen: Tim Colceri. Als Ermey sich als absolute Traumbesetzung etablierte, besetzte Kubrik eine andere Rolle mit Colceri: Er ist der Schütze am Helicopter-MG, der im Umgangston darüber üplaudert, wie viele vietnamesische Zivilisten er bereits getötet hat.

  1. Der Schauspieler Mathew Modine (Private Joker) verriet, dass ein Teil der Vorbereitung für die Schauspieler darin bestand, ein realistisches Bootcamp-Training zu durchleiden, was beinhaltete, zehn Stunden am Tag von Ausbildern angeschrien und zur Sau gemacht zu werden.

  2. Diverse Schauspieler, die heute trotzdem allesamt Hollywoodstars sind, mussten angebotene Rollen wegen anderer vertraglicher Verpflichtungen absagen. Dies waren unter anderem: Denzel Washington, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger.

  1. Es gibt diverse Gründe, warum R. Lee Ermey so unerbittlich herüberkommt. Seine Vergangenheit als Ausbilder ist sicherlich einer davon, ein anderer, ganz subtiler für sein überzeugendes Auftreten ist sein starrer Blick: In keiner einzelnen seiner vielen Einstellungen sieht man ihn auch nur ein einziges Mal blinzeln.

  2. Frauen spielen nur eine Randnotiz in "Full Metal Jacket". Und dann wurde auch noch eine abgedrehte Szene zwischen Private Joker und einer Prostituierten in der Endfassung geschnitten. Kubrick war der Meinung, dass die Sex-Szene eindeutig zu heiss für den kalten und deprimierenden Grundton des Films war.

  1. Die entscheidende Kampf-Szene im Film spielt natürlich in Vietnam. Gedreht wurde aber in der Umgebung von London. Also mussten Palmen her. Viele Palmen. Zweihundert Stück wurden aus Spanien importiert, dazu noch ein paar tauend tropische Pflanzen aus Hongkong, diese allerdings aus Plastik.

  2. Ursprünglich war ein ganz anderer Filmtitel vorgehen: "The Short Timers" (so lautet der Titel der Buchvorlage von Gustav Hasford). Kubrick nannte ihn um, als er sich in seiner Manie, alles ganz genau darzustellen, über die im Vietnamkrieg von den Soldaten verwendete Munition informierte. Deren bevorzugte Patronen hatten ein "Full Metal Jacket".

Szene aus Full Metal Jacket
"Dies ist mein Stolz und das mein Gewehr": Szene aus "Full Metal Jacket" imago images / Mary Evans
  1. Die Drillübung "Dies ist mein Stolz und das mein Gewehr" existiert wirklich. Ehemalige Marines bestätigen sogar, dass sie, anders als im Film, völlig nackt durchgeführt wurde.

  2. Kubrick war ein mansicher Perfektionist, der alles aufs Sorgsamte aufeinander abstimmte. Improvisation war ihm ein Gräuel und Narrenfreiheit hatte nur einer: R. Lee Ermey. Der schrieb viele Texte für den Film selbst, ingesamt allein 150 Seiten unterschiedlichster Beleidigungen und Erniedrigungen. Etwa die Hälfte seines Zeilen im fertigen Film stammen von ihm selbst.

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';