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Food-Update

Radioaktive Spuren der Fukushima-Katastrophe in kalifornischem Wein nachgewiesen

Die Katastrophe im japanischen Fukushima des Jahres 2011 hat auch Spuren in einigen Weinsorten Kaliforniens hinterlassen.

Die Katastrophe von Fukushima und ihre Folgen.
Die Katastrophe von Fukushima. Foto: iStock/StrahilDimitrov

Fukushima: radioaktive Spuren in kalifornischem Wein

Wissenschaftler haben Spuren von radioaktiver Strahlung der Fukushimakatastrophe vom März 2011 in einigen Jahrgängen des kalifornischen Napa-Valley-Weins nachgewiesen.

Cäsium-137 nachgewiesen

Bei dem gefundenen Stoff handelt es sich um Cäsium-137. Dieses Isotop wird nur durch Kernspaltung produziert. Nach Angaben der Wissenschaftler sind die Werte zwar erhöht, stellen jedoch kein Gesundheitsrisiko für den Menschen dar.

Atomenergie und seine Folgen

Die nachgewiesene Radioaktivität vergegenwärtigt nochmals die unkalkulierbare Gefahr von Atomenergie. Der verstrahlte Niederschlag infolge der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat nicht nur der Umwelt in Japan auf unbestimmte Jahrzehnte geschadet, sondern wirkt sich auch in seiner toxischen Aggressivität auch auf Ökosysteme aus, die Tausende Kilometer entfernt sind.

Die Katastrophe von Fukushima

Am 11. März 2011 kam es in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima zu einer Unfallserie infolge eines Erdbebens. Dabei wurden große Mengen radioaktiven Materials freigesetzt.