Innere Uhr Frühes Aufstehen: Wann hört der Wahnsinn auf?

20.10.2017
Aufstehen ist die Hölle
© iStock/paolo81

Studien liefern immer genauere Belege dafür, dass wir zu früh aufstehen müssen. Das hat für unser Leben ernsthafte Konsequenzen.

Über viele Tausende von Jahren hat sich unser Körper daran gewöhnt, dass wir bei Helligkeit wach sind und bei Dunkelheit schlafen. Darüber hinaus gibt es noch weitere Faktoren, die die innere Uhr bestimmen.

Ein ganzer Forschungszweig beschäftigt sich mit dem Thema. So gibt es neben Schlafforschern auch Chronobiologen, die sich mit der inneren Uhr beschäftigen.

Die wenigsten Menschen arbeiten heute noch im Freien und bekommen das volle Tageslicht ab und abends wird die Dunkelheit vom elektrischen Licht verdrängt. Dies hat Einfluss auf die biologische Uhr, die weder Winter- noch Sommerzeit oder Zeitzonen kennt.

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Viele können gar nicht früh genug einschlafen. Dies führt dazu, dass 80 Prozent der Bevölkerung heute überhaupt nicht mehr ohne Wecker auskommen und morgens weniger leistungsfähig sind.

Besonders hart trifft es Jugendliche. Deren biologische Uhr tickt so, dass sie auf "Mitternacht" steht, wenn die Teenager aufstehen müssen, um morgens um acht Uhr in der Schule zu sitzen. Dies hat ernste Konsequenzen, da sie nachweislich schlechtere Noten erzielen.

Laut Süddeutsche Zeitung sollten gerade ältere Menschen verstehen, dass man die innere Uhr nicht umprogrammieren kann. "Großvater, schlaf doch mal bis neun aus" sei genauso blödsinnig wie "Teenager, schlaf doch mal um neun ein".

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