Für die deutsche Heimatländin! Frauenbeauftragte fordert: Deutsche Nationalhymne soll geschlechtsneutral werden

Michael | Männersache 05.03.2018
Der Deutschen Völkin
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"Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche…" Tja, was nun? In Zeiten des galoppierenden Gender-Wahnsinns kann man sich da nicht mehr so sicher sein. Kris­tin Ro­se-Möh­ring findet das super.

Diese Dame ist nämlich die Frauenbeauftragte des Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums. Als solche hat sie sich dann gedacht "Vaterland“ ist aber echt diskriminierend. Wo bleiben wir Frauen denn da? Nee, Kollegas und Kollegasinen, da müssen wir ran!

Immerhin, so ihre weitere Begründung, hätten ja auch Österreich und Kanada an ihren Hymnen geschraubt und Textpassagen aus dem brutalen Patriarchat männlicher Unterdrücker-Rhetorik befreit.

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Im Einzelnen möchte sie zwar nur an zwei Worte heran, nämlich "Vaterland" und "brüderlich" und diese ersetzen durch "Heimatland" und "couragiert", aber ist das wirklich so minimal-invasiv, wie sie uns das verkaufen will?

Die Frage ist ja auch, wo das aufhört, wenn wir erstmal damit angefangen haben, unsere Klassiker gendergerecht umzustricken? Muss Goethes Faust eine Fäustin zur Seite gestellt werden?

Darf Büchner jetzt über eine Hessische Landbotin nachdenken? Wird Kafka posthum von der Frauenbeauftragten angehalten, auch noch einen Brief an die Mutter zu schreiben?

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Schiller, der alte Streber, hat sich immerhin schon frühzeitig um die literarische Frauenquote gekümmert. Seinem Wallenstein und Wilhelm Tell stehen die Jungfrau von Orleans, Die Braut von Messina und Maria Stuart gegenüber.

Und das als Abschlussgedanke zum Thema Nationalhymnen: Man muss einfach auch mal ertragen können, was die pöse, pöse Geschichte mit sich und über einen gebracht hat.

Was sollen denn die Holländer sagen? Die Kaasköppe, die uns so gerne mal wieder im Fußball schlagen würden (wenn sie sich denn für die gleichen Turniere wie unsere Jungs qualifiziert hätten).

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Da stehen sie im Stadion, und singen ihre Hymne mit dem Text "…ben ick van Duytschen bloet…", was – wir ahnen es bereits – soviel bedeutet wie "…bin ich von deutschem Blut…".

Das ist natürlich prinzipiell bei jedem Länderspiel die Höchststrafe und eine echte Demütigung. Aber die niederländischen Kicker ertragen es.

Und ich glaube, daran könnte sich Frau Rose-Möhring dann auch mal ein Beispiel nehmen.

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