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Forscher überzeugt: Dieses simple Mittel kann den Klimawandel stoppen

Der Klimawandel kommt nicht nur, er ist in vollem Gange. Trotzdem kann er zumindest noch deutlich abgemildert werden. Mit einer sehr simplen Vorgehensweise.

Dichter Wald
Dichte Vegetation ist ein idealer CO2-Staubsauger. Foto: iStock / STILLFX

Der Klimawandel ist Fakt

Wenn man mit Vornamen wie eine Ente heißt und auch sonst wenig Durchblick hat, kann man das Offensichtliche natürlich auch heutzutage noch leugnen.

Den Vernunftbegabten dagegen ist klar: Der Klimawandel findet statt. Man kann sehr gut über das Ausmaß des menschlichen Anteils streiten, jedoch nicht über die Konsequenzen.

Und die sehen düster aus: Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürre, dadurch hervorgerufene Massenfluchtbewegungen, in letzter Konsequenz bewaffnete Konflikte.

Was jetzt immer noch getan werden kann

Dabei gibt es auch jetzt noch eine Möglichkeit, den Wandel abzudämpfen. Die Emissionen durch ein umweltbewusstes Verhalten möglichst drastisch zu senken ist gut.

Die Nutzung von fossilen Brennstoffen sein zu lassen und auf erneuerbare Energiequellen zu setzen ebenfalls.

Die größte Waffe im Kampf gegen einen sich durch CO2 aufheizenden Planeten ist jedoch eine andere: Bäume pflanzen.

Der Königsweg steht Jedem offen

Einer Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich zufolge, kann der Klimawandel durch nichts so effektiv abgefedert werden wie durch Aufforstung unserer Wälder.

Die Studie benennt Orte auf der Welt, die prädestiniert dafür sind, mit mehr Bäumen ausgestattet zu werden.

Insgesamt sind sich die Wissenschaftler sicher, dass ein Drittel mehr Bäume auf der Erde das Potenzial hätte, zwei Drittel der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen aufzunehmen.

Der Weltklimarat (IPCC) fordert, die Erwärmung der Erde auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das sei durch Aufforstung machbar, sagt die Studie der Eidgenossen.

Dazu müssten global etwa eine Milliarde Hektar neu bepflanzt werden. Das ist in etwa die Fläche der gesamten USA oder 25 Mal die von Deutschland.

Die von der Studie benannten Flächen für diese Aufforstung liegen vor allem in Russland, Kanada, Australien, Brasilien und China.

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