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Umweltkatastrophe

Forscher entdecken Katastrophe in 11.000 Meter Tiefe

Der tiefste Punkt der Erde befindet sich im Marianengraben im Pazifik - 11.000 Meter geht es dort in die Tiefe. Nun haben Forscher eine schrechliche Entdeckung am Grund des Meeres gemacht: menschlicher Müll.

Insgesamt wurden 3.500 Plastikteile, inklusive eine Einwegplastiktüte, gefunden.

Forscher der japanischen Agentur für Meeresforschung JAMSTEC wurden alarmiert und erklärten, das Plastik treibe nicht mehr im Wasser, sondern habe sich über Jahre hinweg am Grund festgesetzt. Forschungsdaten der letzten 30 Jahre sind beunruhigend: "Dass hier eine Plastiktüte zu finden ist, zeigt, wie sehr die Menschen an Land das Ökosystem auf hoher See beeinflussen."

Eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes, die gestoppt werden muss. Der "Sea Cleaners" könnte eine Lösung sein. Ein Schweizer Extremsegler mit dem "Sea Cleaners" soll pro Fahrt 6.000 Kubikmeter Plastikabfälle aus dem Meer fischen – allerdings nur den Müll an der Wasseroberfläche.

Der Müll soll schon im Boot, das 2022 in See sticht, sortiert, gepresst und gelagert werden, so der Plan.

"The Ocean Cleanup" des Niederländers Boyan Slat wird schon früher auslaufen. Dieses Boot soll den Müll im "Great Pacific Garbage Patch", dem größten Plastikstrudel der Welt, der viermal so groß ist wie Deutschland, zwischen Hawaii und Kalifornien unter Kontrolle bringen. Schon im Sommer 2018 tritt "The Ocean Cleanup" in Aktion.

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