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Vom Gamer zum Killer?

Forscher behaupten: Ballerspiele reduzieren Gewaltbereitschaft

Seit Jahrzehnten wird eine Debatte darüber geführt, ob Computerspiele mit gewalttätigen Inhalten negativen Einfluss auf Jugendliche ausüben. Diverse Wissenschaftler behaupten das Gegenteil.

Forscher behaupten: Ballerspiele reduzieren die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen
Forscher behaupten: Ballerspiele reduzieren die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen iStock / eranicle

Tragische Vorfälle wie das Parkland-Massaker im US-amerikanischen Florida lösen häufig eine kontroverse Diskussion über die Auswirkungen von Ballerspielen aus. Zahlreiche Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Nutzung solcher Games und der Gewaltbereitschaft von Jugendlichen hin.

Whitney DeCamp, seines Zeichens Professor für Soziologie an der Western Michigan University, hält dagegen, dass ein Zusammenhang nicht zwangsläufig auch eine Kausalität bedeutet. Mit anderen Worten: Nur weil man einen Zusammenhang zwischen A und B ausmachen konnte, muss das nicht heißen, dass A B begründet oder andersherum.

Einem Bericht der LADbible zufolge gibt es sogar Zahlenmaterial, nach dem die Kriminalitätsrate sinkt, wenn der Verkauf von Videospielen mit gewalttätigen Inhalten floriert. Der Psychologe Christopher Ferguson von der Stetson University glaubt, die Ursache dafür liegt darin begründet, dass Gamer zu sehr mit dem Spielen beschäftigt sind und deshalb selbst keine Gewalttaten ausüben.

Diese Theorie wird untermauert von drei weiteren Akademikern. Benjamin EngelstätterScott Cunningham und Michael Ward gehen in ihrem gemeinschaftlichen Bericht "Understanding the Effects of Violent Video Games on Violent Crime" außerdem darauf ein, dass es extrem schwierig sei, die Effekte von Ballerspielen auf das echte Leben zu belegen.

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