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"Mad" Mike

"Flat Earth"-Experte startet in selbstgebauter Rakete, um Theorie zu beweisen

"Mad" Mike Hughes ist der Überzeugung, dass die Erde flach ist und will es auch noch beweisen. Mit einer selbstgebauten Rakete will er ins All fliegen und mit Beweisfotos zurückkommen – ob ihm das diesmal gelungen ist?

Flat Earth-Befürworter startet selbstgebastelte Rakete
"Flat Earth"-Befürworter startet selbstgebastelte Rakete "Flat Earth"-Befürworter startet selbstgebastelte Rakete Twitter / Matt Hartman

"Mad" Mike hat einen Traum. Den Traum, die heuchlerische Propagandamaschinerie der Regierung und der NASA aufzudecken und zu beweisen, dass die Erde nicht rund ist. Dabei ist Mike nicht der einzige, der die Erde für eine Scheibe hält. Es gibt eine ganze Gruppe, die sogenannte "Research Flat Earth", die sich nur dem einen Ziel verschrieben hat.

Diese Gruppe war es auch, die Mikes Rakete zum großen Teil mitfinanzierte – etwa 17.000 Euro. Der Start musste aber aufgrund von Komplikationen verschoben werden. Auch ein für den Februar angesetzter Ausflug ins All musste verlegt werden.

Doch vergangenen Samstag, den 24. März 2018, war es dann endlich so weit. Nach großem Medienrummel und ausreichend Vorbereitung – und möglicherweise nicht all zu wenig Energydrink intus, der seinen Namen mal ausnahmsweise nicht in Verbindung mit einer Extrem-Luftakrobatik-Nummer gebracht haben will – startete die Rakete etwa 321 Kilometer östlich von Los Angeles in der Mojave-Wüste.

Der Start hat geklappt, die Rakete hob ab. Nach knapp 571 Metern war die "Space"-Odyssee dann aber auch schon vorbei und die Rakete samt Mike an Bord wurde Opfer der Schwerkraft. Die Landung war weniger problemlos als der Start: Unsanft fiel die Blechbüchse auf den harten Wüstenboden, zerschellte in ihre Einzelteile und ließ alle verwundert zurück.

"Dieses Ding will dich auf zehn unterschiedliche Arten umbringen", erzählt Mike, der sich der Lebensgefahr seiner Mission bewusst schien. "Das Ding kann dich im Handumdrehen töten."

"Mad" Mike hat überlebt und will sich nicht unterkriegen lassen. Die gewollten Beweise konnte er nicht liefern. Sobald die bürokratischen Hürden genommen sind, will Mike aber wieder hoch hinaus.

Ein Mann, der sich von einem 500-Meter-Sturz nicht abschrecken lässt.

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