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Lehrerin und Ex-"Sports Illustrated"-Model vergeht sich an fünf Schülern

Ein weiterer Sex-Skandal erschüttert das südafrikanische Schulsystem: Die 30-jährige Sport-Lehrerin Fiona Viotti soll über Jahre hinweg in einer Elite-Schule Schüler verführt haben.

Fiona Viotti
Fiona Viotti  Foto: Facebook

"Sports Illustrated"-Model wird Lehrerin

Fiona Viotti wird vorgeworfen, sich im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der christlichen Elite-Schule Bishops Diocesan College nahe Kapstadt, Südafrika, an mindestens fünf männlichen Schülern vergangen zu haben.

Das ehemalige "Sports Illustrated"-Model unterrichtete an der Schule Geschichte, Wasserpolo und Rugby. Zwischen 2013 und 2019 soll sie nicht weniger als fünf Schüler zu Sex mit ihr genötigt haben, berichten diverse Medien.

Bereits im Oktober 2019 kündigte die 30-Jährige ihren Job an der Schule, nachdem die Vorwürfe aufkamen. Eines der Opfer, ein 18-jähriger Schüler, erzählte seinen Eltern alles, daraufhin wurden zuerst interne Ermittlungen eingeleitet und schließlich die Polizei hinzugezogen.

Videos und Fotos auf Pornhub aufgetaucht

Fiona Viotti soll mit den Schülern im Klassenzimmer sowie anderen Campus-Gebäuden Sex gehabt haben. Zudem tauchten explizite Videos und Fotos der Lehrerin auf mehreren pornografischen Websites wie Pornhub auf.

Der 18-jährige Schüler, durch den der Vorfall ans Licht kam, bestätigt, dass die Beziehung anfangs einvernehmlich gewesen sei, aber dass Viotti mit der Zeit zu klammern begann und ihn sogar bedroht haben soll, nachdem er die Affäre beenden wollte.

Unterstützung im Netz

Wie sich der Fall weiter entwickelt, bleibt abzuwarten. Das Bishops Diocesan College verzichtet auf disziplinäre Maßnahmen. Ob die Eltern der Betroffenen gerichtliche Konsequenzen ziehen, ist derzeit auch noch nicht klar.

Viottis Anwalt will gerichtlich gegen die Verbreitung der Nacktbilder und -Videos im Netz vorgehen, die seiner Klientin "irreparablen Schaden" zugefügt haben.

Fiona Viotti hat sich nach Bekanntmachung der Vorwürfe zur psychischen Behandlung in ein Krankenhaus einweisen lassen.