Werbeverbot "Fikkefuchs" zu sexistisch für Bus und Bahn

Tobias | Männersache 16.11.2017

Weil es zu sexistisch sei, verbieten zwei Verkehrsgesellschaften die Plakate der deutschen Komödie "Fikkefuchs". Frankfurt rudert wieder zurück.

Die Plakate zum Kinofilm "Fikkefuchs" zeigen die gezeichnete Silhouette eines Frauenkörpers, in deren Schritt die stilisierten Umrisse eines Fuchsenkopfes zu sehen sind. Diese Darstellung war offenbar zu anstößig für die Münchner und Frankfurter Verkehrsgesellschaften (MVG und VGF). Sie verboten die Plakatierung in ihrem Zuständigkeitsbereich.

Eine VGF-Sprecherin begründete die Entscheidung gegenüber der Frankfurter Rundschau mit der Aussage: "Wir halten diese Werbung für sexistisch."  Der Leiter der Pressestelle der VGF, Bernd Conrads, entschärfte die Aussage. Man habe das Plakat abgelehnt, weil man Beschwerden von Fahrgästen befürchtete. Besonders minderjährige Fahrgäste habe man vor Augen gehabt.

Doch dann kam in Frankfurt die große Überraschung. Die Plakatierung wurde am Dienstag doch zugelassen. Conrads sagte gegenüber hessenschau.de, man habe die Situation noch einmal im größeren Kreis diskutiert und sei zu der Entscheidung gekommen, das Verbot zu revidieren.

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München bleibt hart

In München jedoch bleibt man bei seinem Verbot. "In der U-Bahn kommt die Werbung einem viel näher, man kann ihr schlechter ausweichen - gerade auch mit Kindern", sagte ein MVG-Sprecher der Bild.

Daraufhin riefen die Macher von "Fikkefuchs" auf ihrer Facebook-Seite zu einer Guerilla-Plakat-Aktion auf, damit die Münchner Bevölkerung die Plakatierung ihrer Stadt selbst in die Hand nehme.

Bei "Fikkefuchs" handelt es sich um eine No-Budget-Produktion vom Regisseur Jan Henrik Stahlberg, die durch Crowdfunding finanziert wurde. Im Film will ein gealterter Frauenheld seinem Sohn beibringen, wie er Frauen ins Bett bekommt. Oben könnt ihr euch den Trailer anschauen.

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