wird geladen...
Film-Update

Fight Club: 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

David Finchers Psycho-Thriller "Fight Club" ist eine bissige Satire auf den Kapitalismus der 90er. Wir haben zehn Fakten, mit denen ihr beim nächsten Kneipenabend angeben könnt.

10 verrückte Fakten zu Fight Club
10 verrückte Fakten zu "Fight Club" iStock / Sezeryadigar /Dream_Art

Fight Club: 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

"Fight Club" beginnt mit dem Ende des Films: Die Kamera schwenkt von einer schweißnassen Stirn auf das Gesicht eines Mannes (Edward Norton), in dessen Mund der Lauf einer Pistole steckt.

Der Protagonist erzählt uns schließlich im Folgenden eine Geschichte, die mit dem Schadensermittler einer Versicherung beginnt, der seine Schlafstörungen zu kurieren versucht und regelmäßig an einer Selbsthilfegruppe teilnimmt.

Dann lernt er den schmuddeligen Dandy Tyler Durden (Brad Pitt) kennen - der Rest ist kultige Filmgeschichte.

Fight Club: Kein Kassenschlager am Kino

Als "Fight Club" im Oktober 1999 in die Kinos kommt, ist die Meinung vieler Kritiker - nun ja - gespalten.

Einige prangern die Gewaltdarstellung an, andere empfinden die subversive Anti-Establishment-Botschaft von Tyler Durden als gefährlich und verantwortungslos. Die Satirebotschaft kommt nicht so gut an. Tja, zu verurteilen ist natürlich einfacher.

So kommt es, dass Finchers Film bei einem Budget von 63 Millionen US-Doller nur insgesamt 37 Millionen in den USA einspielt. Außerhalb der Staaten kommen zwar nochmals 64 Millionen US-Dollar hinzu, dennoch gilt "Fight Club" zunächst als Misserfolg.

Eine der besten Filme aller Zeiten

Den verdienten Ruhm erntet der Streifen erst abseits der Kinokassen, mit Veröffentlichung der DVD. Fox verkauft sechs Millionen Exemplare.

Die Zuschauerbewertungen sprechen auch bei Imdb.com für sich: "Fight Club" liegt derzeit auf Platz elf der am besten bewerteten Filme aller Zeiten.

10 verrückte Fakten zu "Fight Club"

1. Wer "Fight Club"-Fan ist, weiß sicherlich, dass in fast jeder Szene ein Starbucks-Becher zu sehen ist. Tatsächlich wollte die Firma aber nicht, dass eine ihrer Filialen im Film in Schutt und Asche gelegt wird. Der zerstörte Coffee-Shop heißt deshalb "Gratifico".

2. Brad Pitt und Edward Norton lernten für den Film tatsächlich wie man Seife herstellt.

3. In einer Szene ist Edward Nortons Charakter in einer Eishöhle. Die wurde im Studio gedreht, weshalb es nicht ausreichend kalt war. Der sichtbare Atem von Norton wurde digital eingefügt – und zwar mit Leonardo DiCaprios Atem aus Titanic.

4. Brad Pitt und Helena Bonham Carter (die Marla Singer spielt) haben Sex in "Fight Club". Die Szenen sind nicht sicht- aber hörbar. Damit die Orgasmusgeräusche authentisch klingen, verbrachten die Schauspieler drei Tage damit, die entsprechenden Töne für ihre Szene aufzunehmen. Für die sichtbaren Sexszenen haben die zwei zehn verschiedene Stellungen aus dem Kama Sutra nachgestellt. 

5. In der Szene, in der Brad Pitt und Edward Norton betrunken Golfbälle abschlagen, sind die Hollywood-Stars tatsächlich alkoholisiert. Die Golfbälle trafen den Cateringtruck.

6. Zum Anfang des Films sehen wir eine Selbsthilfegruppe. Einer der Statisten soll sich bei einem der Themen so unwohl gefühlt haben, dass er aufgestanden vom Set gestürmt sei.

7. In einer der Kampfszenen brach sich Edward Norton den Daumen - an Brad Pitts Hintern. Der war einfach zu hart. Pitt soll nur sechs Prozent Körperfett zu diesem Zeitpunkt gehabt haben.

8. In einer Szene zerstören Tyler und der Erzähler mehrere Autos mit ihren Baseballschlägern, darunter ist auch ein VW Beetle. Den wollten Edward Norton und Brad Pitt unbedingt unter den Modellen haben - weil sie das Volkswagen-Auto nicht nicht mögen.

9. Helena Bonham Carter bekam während der Dreharbeiten eine Bronchitis, weil sie aufgrund ihrer Rolle der Marla Singer so viel rauchen musste.

In einem Interview erzählte sie: "Fincher war besessen von dem Rauch. Es musste auf eine bestimmte Weise schweben. Also saß ich einfach immer dort auf einem Friedhof mit Zigarettenkippen." Carters Abschiedsgeschenk an den Regisseur am Ende der Dreharbeiten war eine Röntgenaufnahme ihrer Lunge.

10. Die Pseudonyme, die der Erzähler bei den Selbsthilfegruppentreffen benutzt, sind Hommagen an folgende Film: Cornelius geht auf "Planet der Affen" zurück, Rupert und Travis auf die Martin Scorsese-Filme "Taxi Driver" und "The King of Comedy", in denen Robert De Niro die Hauptrollen verkörpert.

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';