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Film-Update

Ferris macht blau: 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

Ferris hat keine Lust auf Schule. Kennt noch jeder, das Gefühl. Warum in diesem speziellen Fall ein ganz besonderer Schulschwänzer am Werk ist, erzählen unsere 10 verrückten Fakten zum Kultstreifen.

Ferris Bueller singend auf einem Paradewagen
Ferris Bueller macht blau - aber so richtig imago images / United Archives

Ferris macht blau: 10 verrückte Fakten zum Kultstreifen

Ferris macht blau, aber mal so richtig! Der "ausgefallene" Schultag muss sich ja lohnen. Was Ferris und seine Freunde dann damit anstellen, hat es wirklich in sich.

Weniger erfreulich gestaltet sich der Tag für den Schuldirektor, der den beliebten Störenfried Ferris Bueler schon länger auf dem Kieker hat.

Mindestens ebenso spannend sind die kleinen Produktionsnotizen über alles, was sich rund um den Dreh dieses Kultstreifens ereignet hat. Wir haben die zehn besten ausgewählt.

Ferris macht blau: John Hughes

John Wilden Hughes junior wird am 18. Februar 1950 in Lansing, Michigan, geboren. Nach Arbeiten as Witzeschreiber und für das Satiremagazin "National Lampoons" machte er sich in den 80er Jahren einen Namen als Regisseur von Teenager-Filmen, die damals nicht besonders hoch im Kurs standen.

Hughes änderte das fast im Alleingang, was ihm von Fimkritiker Roger Ebert den Ehrentitel "Philosoph der Adoleszenz" einbrachte. Seine bekanntesten Filme sind Der Frühstücksclub, Ferris macht blau, L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn und Curly Sue - Ein Lockenkopf sorgt für Wirbel. Für Kevin - Allein zu Haus schrieb er das Drehbuch.

John Hughes starb am 6. August in New York.

John Hughes
John Hughes Getty Images / Paul Natkin

Ferris macht blau: Hinter den Kulissen

  1. John Hughes gelang es, Paramount-Exekutivdirektor Ned Tanen mit einem Ein-Satz-Pitch zu ködern: "Ich möchte diesen Film über einen Jugendlichen machen, das sich einen Tag von der Schule freinimmt und ... das ist alles, was ich bisher weiß." Hughes schrieb das Drehbuch dann in nur sechs Tagen.

  2. Molly Ringwald bewarb sich um die Rolle der Sloane. Hughes soll Molly Ringwald gesagt haben, dass die Rolle nicht groß genug für sie sei. Hughes wollte, dass eine ältere Schauspielerin die Freundin von Ferris spielt, und war überrascht, als er entdeckte, dass Mia Sara erst 18 Jahre alt war.

  1. Das Movieset fungierte offensichtlich auch als riesiges Dating-Arsenal: Matthew Broderick und Jennifer Grey (die Jeanie, die Schwester von Ferris, spielt) verlobten sich kurz vor der Veröffentlichung des Films. Cindy Pickett und Lyman Ward, die Eltern von Ferris, lernten sich am Set des Films kennen, heirateten schließlich und bekamen zwei Kinder.

  2. Ursprünglich sollte Ben Stein ("Bueller...Bueller...Bueller...") für seine Unterrichtsszene gar nicht gezeigt werden. Aber die Schüler-Statisten lachten so heftig, dass Hughes beschloss, Ben Stein für seine Rede über die angebotsorientierte Wirtschaft doch vor die Kamera zu holen. Stein selbst wählte das Thema, nachdem Hughes ihn gebeten hatte, über etwas zu sprechen, über das er viel wusste. Bevor er in den USA zu einer vertrauten Film- und Fernsehfigur wurde, war Stein Redenschreiber für die Präsidenten Nixon und Ford.

  1. The Cure-Frontmann Robert Smith hat eigens für die Museumsszene ein Instrumentalstück komponiert, das allerdings im finalen Film keine Verwendung fand, nachdem sich Hughes mit dem Musik Supervisor David Anderle überwarf.

  2. Das große Finale rund um die Parade wollte niemand verpassen. Auch Jennifer Grey nicht, obwohl ihre Rolle Jeanie nicht an der Szene beteiligt war, und so tauchte sie als Autogrammjäger mit einer bauschigen Perücke verkleidet auf. Andere gerieten ganz nebenbei mit in den Film: Der tanzende Bauarbeiter war kein Statist, sondern wurde zufällig von einer Kamera der Filmcrew eingefangen, wie er aus Lust und Laune einfach neben den Absperrungen mittanzte.

  1. An alle, die sich schon immer gewundert haben, warum Filmcharakter Cameron ein Detroit Red Wings-T-Shirt trägt: Die ersten 12 Jahre seines Lebens verbrachte John Hughes in Grosse Pointe, Michigan, und war Fan der lokalen Eishockeymannschaft. Aus diesem Grund hat Cameron in einem Chicagoer Film ein Detroit-T-Shirt an.

  2. Auf der Polizeiwache begegnet Jennifer Greys Charakter Charilie Sheen. Der bereitete sich professionell auf seinen Kurzeinsatz vor: Er machte zwei Nächte nacheinander durch, um in der Einstellung möglichst authentisch abgewrackt zu wirken.

  1. ACHTUNG, SPOILER: Der rückwärts zu Schrott gefahrene Ferrari-Klassiker war NICHT echt. Obwohl es sich um einen Ferrari handelte, den Ferris und seine Freunde von Camerons Vater "geliehen" hatten, fuhren sie nicht in einem echten Ferrari herum. Stattdessen wurden drei Nachbauten eines Ferrari 250GT California Spyder aus Modena verwendet. Aber ob Replikat oder nicht, einer von ihnen wurde 2013 für immerhin 235.000 US-Dollar verkauft. Ein echter 250GT California Spyder brachte. Ein Original würde heutzutage etliche Millionen US-Dollar einbringen.

  2. Eine frühe Vorführung des Films für Schauspieler und Studiobosse wusste nicht zu beeindrucken. Broderick, Ruck und Sara sahen den Film einige Monate vor der geplanten Premiere und lachten nicht ein einziges Mal. Sie verließen die Vorführung mit dem Gedanken, einen schlechten Film gemacht zu haben. Die leitenden Angestellten des Studios waren ähnlich unbeeindruckt. Hughes und Cutter Paul Hirsch verbrachten dann zwei Wochen damit, ihn zu schneiden und zu dem Film zu machen, den wir heute kennen.

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