Diskussion um Führerscheinentzug Bald lebenslanges Fahrverbot für Raser?

07.11.2016
Fahrverbot für Raser führerscheinentzug
© iStock

Raser, die leichtsinnig tödliche Unfälle verursachen, sollen härter bestraft werden. Darin sind sich die Verkehrsexperten der CDU einig. Ihre Forderungen beinhalten auch ein lebenslanges Fahrverbot für Todesraser.

„Der Führerschein ist kein Grundrecht für halbstarke Adrenalin-Junkies“, sagte CDU-Verkehrspolitiker Patrick Schnieder der BILD. Weiter fordert der konservative Politiker, dass ein Todesraser den Gerichtssaal nie wieder mit einer Bewährungsstrafe verlassen dürfe.

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„Freiheitsstrafen ohne Bewährung und ein lebenslanger Führerscheinentzug sind das Mindeste angesichts des ungeheuren Leids, das sie den Opfern und Hinterbliebenen verursachen."

Darüberhinaus hat der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek (CDU) einen lebenslangen Sozialdienst zusätzlich zu dem Führerscheinentzug in die Diskussion um härtere Strafen eingebracht: „z.B. um den Opfer-Angehörigen zu helfen“. Bei guter Führung könne dieser Sozialdienst verkürzt werden, so Jarzombek.

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Bei einem sind sich die christdemokratischen Politiker jedoch sicher: Ein klares Zeichen zur Abschreckung müsse her. „Wer ein Menschenleben riskiert, weil er ein illegales Rennen fährt, gehört ins Gefängnis", so der verkehrspolitische Sprecher der Union, Ulrich Lange.

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