Ratgeber Experten warnen vor Wasser mit Kohlensäure

Redaktion Männersache 18.06.2018

Sprudelwasser hat keine Kalorien - und trotzdem kann es uns dick machen, wie eine neue Studie jetzt belegt. Grund dafür seien bestimmte Hormone, die durch Kohlensäure angeregt werden, wissen usnere Koleginnen von Wunderweib.

Forscher der Universität von Copenhagen in Dänemark haben im Jahr 2012 in einer 22 Jahre lang währenden Studie belegt, dass CO2 (Kohlenstoffdioxid) ein potentieller Dickmacher ist. Die Zusammenfassung ihrer Studie besagt in erster Linie: Wo viel CO2 ausgestoßen wird, leben auch die meisten übergewichtigen Menschen.

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Und das gilt nicht nur für die Ostküste der USA, wo die Anzahl der Übergewichtigen zwischen 1986 und 2010 proportional zum CO2-Ausstoss anstieg. Diese Theorie lässt sich rund um die Welt beobachten: viel CO2 heißt auch viele Übergewichtige Bürger.

Anschließend haben sich Wissenschaftler der palästinensischen Bir Zeit Universität der Aufgabe gestellt herauszufinden, ob die Kohlensäure im Mineralwasser die gleiche Wirkung auf die Menschen hat. Die neue Studie veröffentlichten sie nun - mit einem erstaunlichen Ergebnis.

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Warum kann Sprudelwasser dick machen?

Natürlich hat Wasser mit Kohlensäure nicht mehr Kalorien, als Wasser ohne Kohlensäure (nämlich Null!). Allerdings erklären die dänischen Forscher den Zusammenhang in etwa so: Kohlenstoffdioxid beeinflusst das Hormon Ghrelin in unserem Körper.

Ghrelin steht für Growth Hormone Release Inducing und bedeutet übersetzt so viel wie "die Wachstumshormonfreisetzung einleitend." Ghrelin ist ein appetitanregendes Hormon, das unser Hungergefühl fördert. Es steht schon seit längerem unter Verdacht, Adipositas - also Fettleibigkeit - zu fördern. Ghrelin wird auch von unserer Bauchspeicheldrüse produziert, wenn wir zu wenig schlafen.

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Die Studie wurde zunächst an Ratten, später an 20 Studenten durchgeführt. Nach einem Jahr kamen die Forscher zu dem Ergebnis: Diejenigen, die Wasser mit Kohlensäure tranken, nahmen viel schneller an Gewicht zu als die Kontrollgruppe, die Getränke ohne Kohlensäure zu sich nahm. Auch wiesen diejenigen, die Sprudelwasser tranken, mehr Fett in der Leber auf, als die Stillwasser-Konsumenten.

 

Wie kann man Dickmacher entkommen?

Fakt ist: Alle Getränke, die mit Kohlensäure versetzt sind, entfalten anscheinend diese Wirkung auf den Körper. So sind neben Sprudelwasser auch alle Schorlen und Softdrinks betroffen, die Kohlensäure enthalten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf Wasser ohne Kohlensäure umsteigen. Stilles Wasser hat den zusätzlichen Vorteil, dass es nicht so aufbläht wie kohlensäurehaltige Getränke.

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