Verbrechensaufklärung Darum fahndet Europol mit Fotos von Schuhen nach Kinderschändern

Michael | Männersache 22.02.2018
Europol-Fahndungsfoto
© Europol

Die Verbrechen sind widerlich, die Fahndungsmethoden unkonventionell. Europol sucht pädophile Sexualstraftäter und veröffentlicht dazu Fotos von Alltagsgegenständen, in der Hoffnung, so Täter und Opfer zu identifizieren.

Alle anderen Investigationsmöglichkeiten sind bereits ausgeschöpft – ohne Ergebnis. Auf der entsprechenden Europol-Website kann jeder die Bilder einsehen und gegebenenfalls Tipps und Hinweise geben.

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Besonders der Standort ist dabei interessant. Das Ganze geschieht anonym. Sobald ein Hinweis eingegangen ist, wird dieser an die zuständige Polizeibehörde weitergeleitet.

Die Bandbreite der Fotos reicht von Kleidungsgegenständen und Schuhen über Wandkalender bis hin zu Wandsteckdosen und einem Wasserboiler vor orangen Kacheln - Bilder, die möglicherweise Jemandem bekannt vorkommen und so zur Aufklärung von Straftaten führen soll.

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