Streaming-Update

Netflix & Co: Politiker fordern Europa-Quote von Streaming-Anbietern

Das Europäische Parlament kümmert sich um die Belange der europäischen Bürger. Bekannt ist auch, dass sich dies auf nahezu jeden Bereich des Lebens bezieht. Berüchtigt, ja, fast schon legendär, sind die EU-genormten Gurken und Bananen. Jetzt gibt es Handlungsbedarf im Online-Bereich.

Streaming-Dienste Netflix, Amazon Prime Video & Co.
Streaming-Dienste Netflix, Amazon Prime Video & Co. iStock / stockcam

Frankreich hat es vorgemacht und entschied 1994, dass mindestens 60 Prozent der Songs im Radio europäischer Natur zu sein hätten und von diesen 60 Prozent wiederum 40 Prozent aus französischen Künstlern bestehen müssen.

Gleiches hat jetzt das EU-Parlament mit Netflix, Amazon Prime Video & Co vor: Mindestens 30 Prozent der zukünftigen Produktionen sollen aus Europa kommen.

Eine Forderung, die Beifall findet. Technologie- und Medienanalyst Paolo Pescatore: "Schaut man sich die Unterteilung des europäischen Marktes an, besteht Nachfrage."

Als eine wesentliche Konsequenz dieser Forderung könnten die Streaming-Dienste etwa europäische Film- und Serienprojekte finanziell unterstützen.

Allzu happig wird der nun angedachte Schritt für die Video-Anbieter aber gar nicht ausfallen, denn bereits jetzt sind 25 Prozent aller in Europa angebotenen Inhalte auf eben jenem Kontinent produziert.

Stimmen die EU-Staaten dem nun gemachten Vorschlag zu, haben Netflix und seine Mitbewerber 21 Monate Zeit, die Quote zu erreichen. Dabei müssen die europäischen Inhalte auch so auf der Seite der Streaming-Dienste platziert werden, dass sie leicht vom User gefunden werden können.

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