News-Update

Erstes Bundesland verhängt Ausgangssperre im Kampf gegen Corona

Jetzt ist es offiziell: Als erstes deutsches Bundesland verhängt Bayern ab Mitternacht eine Ausgangssperre. Was nun auf die Bürger zukommt!

Kinderschaukel mit Absperrband markiert
Ausgangssperre: Als erstes Bundesland führt Bayern eine Ausgangssperre ein Getty Images News

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat um 12:30 Uhr Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet und unter anderem eine Ausgangssperre verhängt. Bayern ist somit das erste Land, das so hart im Kampf gegen das sich ausbreitende Coronavirus durchgreift.

Ausgangssperre ab Samstag

Das Verlassen der eigenen Wohnung sei laut Söder "ab Samstag nur noch aus triftigen Gründen erlaubt".

Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apotheken-Besuche, Hilfe für andere, Besuch von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft (dies aber nur alleine oder mit der Person, mit der man zusammen lebt)

Pflichten, Maßnahmen, Bußgelder

Die bayerische Regierung selbst spricht übrigens von einer Ausgangsbeschränkung, da man die eigenen vier Wände ja durchaus noch verlassen darf.

Dies stellt jedoch keinesfalls eine "Ausgangssperre light" dar: Die Polizei ist angewiesen, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung scharf zu kontrollieren. Bei Verstößen können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro ausgesprochen werden.

Entgegen anders lautenden Gerüchten sieht der bayerische Innenminister Herrmann (momentan noch) keine Notwendigkeit für den Einsatz von Dronen zwecks Überprüfung der Einhaltung der Ausgangsbeschränkung. In China waren diese zum Einsatz gekommen.

Die Ausgangsbeschränkung gilt zunächst für die kommenden zwei Wochen.

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