Ehe für alle Erste Homo-Ehen in Deutschland geschlossen

02.10.2017
Die erste Homo-Ehe wurde geschlossen
© twitter/queerspiegel

Seit Sonntag ist es möglich: Homosexuelle Paare dürfen in Deutschland heiraten.

Seit 2001 gab es in Deutschland bereits das Lebenspartnerschaftsgesetz, was es gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt, ihre Liebe offiziell eintragen zu lassen.

Die Paare besaßen seitdem ähnliche Rechte wie Eheleute. Steuerliche Vergünstigungen oder auch das Recht auf Adoption von Kindern blieben ihnen weiterhin verwehrt.

Die überraschende Wende kam im Juni, als Kanzlerin Merkel eine Abstimmung im Bundestag über die gleichgeschlechtliche Ehe frei gab. Der Bundestag stimmte mit einer deutlichen Mehrheit für die Ehe für alle.

Das erste Paar, das sich am Sonntag das Ja-Wort gab, waren Bodo Mende und Karl Kreile aus Berlin.

In Hessen berichten die Ämter, dass viele homosexuelle Paare auf eine Trauzeremonie verzichten. Wer bereits eine eingetragene Lebenspartnerschaft hat, kann diese einfach am Schreibtisch in eine Ehe umwandeln lassen. Dies ist dann nur noch eine reine Formsache.

Diese 11 Wahrheiten über Pornos kennt jeder Mann

11 Porno-Wahrheiten, die nur Männer verstehen

Wer seine Lebenspartnerschaft ohne Trauzeremonie in eine Ehe umwandelt, muss auch auf keinen Termin warten.

Letztes Hindernis in Hessen war, dass die Software für die Eheschließung noch ein Update brauchte, damit auch gleichgeschlechtliche Paare eingetragen werden konnten.

Auch interessant:
256-jähriger Mann teilt das Geheimnis "ewigen" Lebens
Polizeihund wirft sich in Kugel, um seinen Partner zu retten

Tags:
Copyright 2018 maennersache.de. All rights reserved.