Rundfunkbeitrag Erhöhung der Gebühren? Öffentlich-rechtliche Sender fordern mehr Geld

09.11.2017
Erhöhung der Gebühren? Öffentlich-rechtliche Sender fordern mehr Geld
© iStock / ollo

ARD, ZDF und Deutschlandradio fordern eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags von monatlich 17,50 auf 21 Euro bis 2029. Die Bundesländer sind bislang dagegen.

Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung werden die 3 Medienhäuser im September den zuständigen Ländern einen schrittweisen Anstieg der Gebühren ab 2020 vorschlagen. Begründet wird die Forderung mit der Aussage, lediglich auf diese Weise das vorgegebene Einsparvolumen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro erreichen zu können.

17,50 Euro muss jeder Haushalt für die Finanzierung öffentlich-rechtlicher Medienanstalten zahlen

Gebühren-Schock: Kräftiger Anstieg des Rundfunkbeitrags möglich

Die 16 Bundesländer möchten den Beitrag bislang stabil bei 17,50 Euro halten. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) sprach sich in ihrem letzten Bericht aus dem April 2016 gar für eine Kostensenkung von 30 Cent im Zeitraum 2017 bis 2020 aus. Es besteht also die Hoffnung, dass das Anliegen von ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht umgesetzt wird.

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