Ratgeber Erektionsprobleme: Diese Ursachen können dahinterstecken

Redaktion Männersache 03.07.2018

Wer an Erektionsstörungen leidet, ist häufig der Verzweiflung nahe. Ein erster Schritt in Richtung Besserung ist es, die Ursachen der Erektionsprobleme zu kennen.

Erektionsprobleme: Diese Ursachen können dahinterstecken
© iStock / tommaso79

"Bei Männern über 40 ist jeder dritte Mann von Erektionsproblemen betroffen", heißt es in einem Bericht von MannVital. Auch jüngere Männer sind nicht davor gefeit, dass ihr bestes Stück gelegentlich schlapp macht.

Die Folgen: Zweifel an der eigenen Männlichkeit, Angst und Druck. Sich einem Freund oder Arzt anzuvertrauen, ist vielen Betroffenen peinlich. Dabei können Erektionsstörungen heutzutage gut behandelt werden.

 

Diagnose: Erektile Dysfunktion

In Fachkreisen werden Erektionsstörungen als Erektile Dysfunktion bezeichnet, die behandlungsbedürftig ist, wenn der Mann regelmäßig nicht in der Lage ist, eine Erektion zu bekommen oder zu halten, um den Geschlechtsakt vollziehen zu können.

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Konkreter: Wer über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten Erektionsprobleme hat und bei zwei Dritteln der Versuche, Sex zu haben, scheitert, sollte handeln. Im ersten Schritt gilt es, die Ursachen der Erektilen Dysfunktion herauszufinden.

 

Ursachen von Erektionsstörungen

In rund 70 Prozent der Fälle lässt sich eine Erektile Dysfunktion auf körperliche Ursachen zurückführen. So kommt es häufig vor, dass die Penisdurchblutung gestört oder die Penismuskulatur geschädigt ist. Verstärkt spielen jedoch auch psychische Faktoren eine Rolle.

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Durchblutungsstörungen

Erektionsprobleme treten oft auf, wenn Begleitkrankheiten vorliegen, die im Körper Durchblutungsstörungen auslösen. Beispiele dafür sind Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und das metabolische Syndrom.

Testosteronmangel

Auch ein niedriger Testosteronspiegel kann zu Erektionsstörungen führen. Mit steigendem Lebensalter sinkt dieser ab und fällt er unter eine bestimmte Grenze, droht sogar die Impotenz. Bei Erektionsproblemen also unbedingt den Hormonspiegel checken.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Vor allem Betablocker, also Medikamente gegen Bluthochdruck, und entwässernde sowie cholesterinsenkende Mittel können Erektionsstörungen bewirken. Das Gleiche gilt bei der Einnahme von Psychopharmaka, also Medikamente gegen Depressionen.

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Stress/Angst

Wer seinen Kopf voller Sorgen hat, verliert nicht selten die Lust auf Sex. Kommt es beim Versuch dann zu Erektionsstörungen, entsteht weiterer Stress. Der Erfolgsdruck löst Angst aus und Mann befindet sich in einem Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Psychische Krankheiten

Wer bereits grundsätzlich an Depressionen, einer Angsterkrankung oder Burn-out leidet, landet voraussichtlich noch schneller im oben beschriebenen Teufelskreis der Erektilen Dysfunktion. Keinen freien Kopf zu haben, ist für das Sexleben quasi toxisch.

Ungesunder Lebensstil

Viel Fast Food, eine generell einseitige Ernährung, Zigaretten und Alkohol, kaum Sport – alles potenzielle Gründe für Erektionsstörungen. Warum? Weil die Blutgefäße leiden und damit die Durchblutung im gesamten Organismus, also auch im Genitalbereich gestört wird.

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