Ratgeber Erektionsprobleme beim Mann: Was tun?

Redaktion Männersache 03.05.2018

Nicht selten kommt es zu Erektionsproblemen beim Mann: Was tun? Wir verraten Mittel und Wege, wie Erektionsstörungen behoben werden können. So wird das Sexleben wieder zum Genuss.

Erektionsprobleme: Was Mann dagegen tun kann
Das kannst du bei Erektionsproblemen machen Foto:  iStock / vizualni

Erektionsprobleme können ganz unterschiedliche Ursachen haben, die wir in einem eigenen Artikel genauer unter die Lupe nehmen. Um effektiv gegen deine Erektionsstörungen vorgehen zu können, musst du die Ursachen in deinem Fall kennen.

Dazu solltest du einen Arzt aufsuchen, auch wenn dir das zunächst unangenehm ist. Noch unangenehmer ist es, an den Erektionsstörungen zu verzweifeln und wegen ihnen eventuell sogar deine Partnerin zu verlieren. Hier skizzieren wir verschiedene Möglichkeiten.

Erektionsprobleme: Was tun, wenn der Penis nicht mehr steif wird?
Erektionsprobleme: Was tun, wenn der Penis nicht mehr steif wird?

 

Erektionsprobleme beim Mann: Was tun?

Hausmittel gegen Erektionsprobleme

Es muss nicht gleich zu Medikamenten oder ausschweifenden Therapien gegriffen werden, wenn Erektionsprobleme auftauchen. Häufig bekommt man diese auch mit Hausmitteln wieder in den Griff. Welche es gibt, haben wir in einem eigenen Artikel zusammengefasst.

Erektionsstörungen: Diese 7 Hausmittel helfen bei Potenzproblemen
Erektionsstörungen: Hausmittel, die bei Impotenz helfen können

Hormonhaushalt: Testosteron zuführen

Liegt der Erektionsstörung beispielsweise Testosteronmangel zugrunde, kannst du in Absprache mit deinem Arzt eine Hormontherapie durchführen. Dabei wird das Testosteron wahlweise via Gel auf die Haut aufgetragen oder direkt in die Muskulatur gespritzt.

Erektionsprobleme: Psychische Ursachen bekämpfen

Liegt der Erektionsstörung eher eine seelische Ursache zugrunde, kann eine Psychotherapie beim Sexualtherapeuten helfen. Am besten findet diese gemeinsam mit dem Partner statt. Eine solche Therapie kann vom Arzt verordnet werden, der vorab konsultiert werden sollte.

PDE-5-Hemmer: Stark gegen Erektile Dysfunktion

Häufig werden zusätzlich Medikamente gegen die sogenannte Erektile Dysfunktion verabreicht: Phosphodiesterase-5-Hemmer. Verschiedene PDE-5-Hemmer sind auf dem Markt erhältlich und allesamt verschreibungspflichtig: Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil.

Schwellkörper-Autoinjektionstherapie

Wenn die PDE-5-Hemmer nicht wirken oder aufgrund von Nervenschäden nicht eingenommen werden dürfen, kann eine Schwellkörper-Autoinjektionstherapie zur Behandlung der Erektionsprobleme infrage kommen. Dabei wird der körpereigene Botenstoff Alprostadil injiziert.

Erektionsprobleme: Diese Ursachen können dahinterstecken
Erektionsprobleme: Diese Ursachen können dahinterstecken

Dieser bewirkt, dass sich die Blutgefäße im Penis erweitern und Blut in den Schwellkörper fließt. Auf diese Weise entsteht eine Erektion, die maximal eine Stunde anhalten sollte. Ob die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie sinnvoll ist, muss gemeinsam mit dem Arzt entschieden werden.

Medikamentöses Urethrales System zur Erektion

In der Kurzform heißt diese Methode MUSE und ihre Anwendung sollte ebenfalls mit einem Arzt besprochen werden. Sie umfasst das Einführen eines bestimmten Prostaglandins über die Harnröhre, wodurch der Blutfluss verstärkt wird und eine Erektion entsteht.

Erektionsprobleme: Unterdruck erzeugen

Auch bei der Vakuumtherapie geht es darum, durch die Verstärkung des Blutflusses eine Erektion zu erzeugen. Dazu wird ein durchsichtiger Plastikzylinder mit Saugpumpe über den Penis gestülpt, der für Unterdruck sorgt. Ein Arzt kann die Vakuumpumpe verordnen.

Implantate: Manchmal die letzte Chance

Ein Implantat ist sicher erst eine der letzten Maßnahmen zur Behebung von Erektionsproblemen, doch in manchen Fällen leider die letzte Chance. Es gibt verschiedene Varianten, über die man sich beim Arzt informieren sollte. Was alle gemeinsam haben: Es gibt kein Zurück nach dem operativen Eingriff.

"The Seeding Finger": Die Zukunft der Fortpflanzung?

Veränderung des Lebensstiles

Zu wenig Bewegung, zu viel Alkohol und ungesundes Essen – auch schlechte Lebensgewohnheiten können die Ursache für Erektionsprobleme sein. Hier für Veränderung zu sorgen, verlangt zwar nach Disziplin, aber dafür läuft es wieder im Bett – und zwar ohne Operation.

Mehr Wissenswertes über Erektionsprobleme beim Mann und andere spannende Themengebiete findest du auf unserer Ratgeber-Übersichtsseite.

Mehr über des Mannes bestes Stück:​
11 Penis-Probleme, die jeder Mann kennt
Das ist die perfekte Penis-Größe

 
Tags:
Copyright 2019 maennersache.de. All rights reserved.