Ratgeber Erektionsprobleme: Was tun, wenn der Penis nicht mehr steif wird?

Redaktion Männersache 03.07.2018

Wenn der Penis nicht mehr steif wird, ist das für die meisten Männer eine Katastrophe. Erektionsprobleme können sich äußerst negativ auf alle Lebensbereiche auswirken. Was tun?

Erektionsprobleme: Was tun, wenn der Penis nicht mehr steif wird?
© iStock / RapidEye

Auf jeden Fall schon mal nicht den Kopf in den Sand stecken. Erektionsprobleme sind in den allermeisten Fällen gut behandelbar und kein Schicksal, das einfach so hingenommen werden muss.

Ob Therapie, Medikamente oder Hausmittel – es gibt jede Menge Möglichkeiten, Erektionsproblemen den Kampf anzusagen. Im ersten Schritt gilt es, die konkreten Ursachen herauszufinden.

 

Erektionsprobleme: Ursachen

Unter einer Erektilen Dysfunktion, so der medizinische Fachbegriff, leidet Mann, wenn sein bestes Stück über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg beim Versuch des Geschlechtsaktes überwiegend streikt.

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Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlicher Natur sein: Durchblutungsstörungen, Testosteronmangel, Stress sowie Angst, eine psychische Krankheit oder ein ungesunder Lebensstil.

 

Therapien gegen Erektionsprobleme

Wenn die Ursachen für die Erektionsprobleme im konkreten Fall bekannt sind, kann gemeinsam mit dem Arzt des Vertrauens ein Behandlungsplan entwickelt werden. Ist die Erektile Dysfunktion psychisch bedingt, bieten sich Gespräche mit einem Sexualtherapeuten an.

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Liegt der Impotenz ein Testosteronmangel zugrunde, eignet sich die Hormontherapie als Behandlungsmethode. Weiterhin gibt es die sogenannte Schwellkörper-Autoinjektions- und die Vakuumtherapie, die gegen Erektionsprobleme angewendet werden können.

 

Medikamente gegen Erektionsprobleme

Natürlich existieren auch Medikamente, die gegen die Erektile Dysfunktion eingesetzt werden können. Diese schimpfen sich Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer, und sind allesamt verschreibungspflichtig. Dazu zählen etwa Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil.

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Daneben gibt es das Medikamentöse Urethrale System zur Erektion, kurz MUSE, bei dem ein bestimmtes Prostaglandin über die Harnröhre eingeführt wird. In manchen Fällen hilft allerdings nur noch ein Implantat – also ein operativer Eingriff, der nicht rückgägngig gemacht werden kann.

 

Hausmittel gegen Erektionsprobleme

Leichte Erektionsprobleme bekommt Mann eventuell sogar mit Hausmitteln in den Griff. Die Anzahl dieser ist dabei schier grenzenlos: Vom Knoblauch über den Ginseng bis hin zum Rosmarin und Granatapfel ist alles vertreten.

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Was immer hilft: ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung, dafür jedoch ohne Zigaretten, übermäßigem Alkoholkonsum und unausgewogener Ernährung. Das verlangt zwar nach Disziplin, zahlt sich aber aus – im Bett.

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