Türkische Automarke Erdogan will ein "Erdo-Mobil" bis 2021 auf die Straße bringen

Tobias | Männersache 30.11.2017
Erdogan plant das "Erdo-Mobil"
© iStock/maomage, robbinsbox

Es klingt nach sehr ambitionierten Plänen. Mit dem "Erdo-Mobil" möchte Erdogan den Automobilmarkt umkrempeln.

Eine eigene Automarke, die komplett in der Türkei hergestellt wird, das wäre der langersehnte Traum aller Türken. Zumindest wenn man dem türkischen Staatsoberhaupt Erdogan Glauben schenken darf. Ein landeseigenes Fahrzeug würden die Türken jedem anderen vorziehen, sobald es auf dem Markt sei, zitiert RTLnext den Präsidenten.

Gleich fünf Firmen sind mit Konzeption und Produktion des Vehikels beauftragt: Die Anadolu-Gruppe, das türkisch-katarische Unternehmen BMC, die Kiraca Holding, die Turkcell-Gruppe und die Zorlu Holding.

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Schon 2019 soll ein erster Prototyp über türkische Straßen rollen. Trotz der erfreulichen Neuigkeiten sind laut Bild die Aktien der beteiligten Unternehmen im Sinkflug-Modus.

Schon in den 60er Jahren wurde in der Türkei das Modell "Anadol" gebaut, aber bereits in den 90er Jahren wurde die Produktion wieder eingestellt.

Skeptiker kritisieren vor allem die fehlende Erfahrung der Türken im Automobilsektor. Bisher bauen vor allem europäische und US-amerikanische Firmen ihre Wagen in türkischen Werken.

Ob das Erdo-Mobil mit Ayran, dem Lieblingsgetränk des türkischen Präsidenten, fährt oder schon auf moderne Elektrotechnik setzt, ist noch nicht bekannt.

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