Vom eigenen Freund erschossen Er wollte eine kugelsichere Weste testen - Partygast tot

Michael | Männersache 06.03.2018

Tragischer geht es kaum noch. Eine bis dahin gut laufende Party in Houston, Texas war jäh beendet, als zwei Freunde ein tödliches Spiel begannen.

Schussweste und Todesschütze
Foto:  Houston Police Department / unilad.co.uk

Das spätere Opfer hatte von seinem Freund eine gebrauchte schusssichere Weste gekauft und wollte nun den ultimativen Beweis, dass sie ihr Geld auch wert sei.

Es kam leider, wie es fast zwangsläufig kommen musste. Der Verkäufer besagter Weste feuerte mit einem Revolver auf seine Freund und tötete ihn damit – die Weste hatte versagt.

Noch dramatischer werden die Ereignisse durch die Tatsache, dass der Schütze dachte, die Waffe sei ungeladen.

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Der Todesschütze versuchte noch, seinem Freund die Weste abzunehmen und ihn zu retten, jedoch kam für den Verletzten jede Hilfe zu spät.

Es ist unklar, ob die Weste in ihrer Struktur versagt hatte, oder ob ein Körperteil des Opfers getroffen wurde, das nicht durch die Weste abgedeckt war.

Die Mordkommission ermittelt, geht aber nicht von einer geplanten Tat aus. Anklagepunkte gegen den Schützen könnten auf unrechtmäßigen Besitz einer Schussweste und Totschlag hinauslaufen.

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