Triathlon Er hätte siegen können, doch er hilft seinem Bruder ins Ziel

Jonathan und Alistair Bronwlee
© LEON NEAL/AFP/Getty Images

Der Triathlet Alistair Brownlee hätte siegen können, indem er seinen vor Hitze kollabierenden Bruder überholte.

Der Tagessieg beim Finale der World-Triathlon-Series in Mexiko war dem Sportler sicher. Nur noch 1.000 Meter treten Brownlee von der Zielgeraden. Stattdessen legte er seinen Arm um Bruder Jonathon - und gemeinsam liefen sie ins Ziel. 

Keiner von ihnen wurde an diesem Tag Erster. Der Südafrikaner Henri Schoemann war bereits 2016 der Schnellste und überholte das britische Brüderpaar mit 1:46:50 Stunden. Platz zwei wurde Jonathan Brownlee mit 1:47:08.

Zwar hätte Alistair Brownlee den Tagessieg erringen können, doch der Triathlet wusste, dass er in der Gesamtwertung keine Chance auf eine Medaille gehabt hätte - im Gegensatz zu seinem Bruder Jonathan.

Also gab er seinem Bruder am Ziel einen Schups nach Vorne. Indem Alistair ihm half, wurde Jonathan Brownlee zweiter in der Tageswertung und erreichte Silber in der Gesamtwertung.

Auf Twitter sprach Jonathan seinem Bruder noch einmal seinen Dank vom Krankenbett aus: "Zwar wollte ich nicht so die Saison beenden, aber ich gab alles. Der Dank gebührt Alistair Brownlee. Deine Loyalität ist unglaublich"

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