Corona-Update

Einzelhändler wollen Lockdown ignorieren – diese Strafen drohen

Der Lockdown wird noch mindestens bis Ende Januar andauern – das wollen viele Einzelhändler in Deutschland nicht hinnehmen.

Innenstadt von München
Die verwaiste Kaufinger Straße in München Foto: iStock/Christian Ader

Tausende Einzelhändler wollen sich anscheinend nicht an die Lockdown-Regeln halten und ihre Geschäfte trotz Verbot zeitnah wieder öffnen, wie ntv berichtet. Das zumindest ist einer Telegram-Gruppe mit dem Namen "Wir machen auf - Kein Lockdown mehr" zu entnehmen.

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Einzelhändler wollen Lockdown ignorieren

In dieser Messenger-Gruppe machen viele Gewerbetreibende ihrer Wut über die neuen Beschlüsse ordentlich Luft. Tenor: Wir öffnen ab 11. Januar 2021 wieder unsere Läden!

In der Gruppe sind aktuell mehr als 53.000 Menschen aktiv. Es findet dort auch eine rechtliche Beratung durch Rechtsanwälte statt – und die scheint ob der Absichten auch dringend nötig, denn es drohen massive Strafen.

Diese Strafen drohen

Das ist den Gruppenmitgliedern wohl bewusst. Einer schreibt exemplarisch: "Die Rechtslage sollte und darf kein Grund sein, bei dieser Aktion nicht mitzumachen."

Bei Verstößen gegen die Corona-Verordnung drohen übrigens Bußgelder von mehreren Tausend Euro. Konkret: Wer seinen Laden in Zeiten des Lockdowns rechtswidrig eröffnet, muss mit einem Bußgeld von 5.000 Euro rechnen. Im Wiederholungsfall potenziert sich die Summe.

Um die Ausbreitung des grassierenden Coronavirus signifikant einzudämmen, hat sich die Bundeskanzlerin zusammen mit den 16 Ministerpräsidenten auf eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns in Deutschland bis mindestens 31. Januar 2021 geeinigt. Was auch bedeutet, dass Geschäfte, Restaurants und Hotels weiterhin geschlossen bleiben.