wird geladen...
News-Update

Ein Blick in die Hölle: New York im April 2020

Es ist schon jetzt unerträglich, dabei steht der Stadt am Hudson River das Schlimmste erst noch bevor. New York im April 2020 - das ist ein Blick in die Hölle.

New York City
New York City ist das Epizentrum der Corona-Krise Getty Images / Drew Angerer

Das Epizentrum

Die Szenen erinnern an 9/11. Nur, dass diesmal die Bedrohung nicht mit einem Knall kommt und sofort 3.000 Menschen in den Tod reißt. Sie kommt schleichend und unsichtbar. Sichtbar nur an der Zahl der Opfer, die stetig steigt und schon bald die traurige Marke des 11. Septembers 2001 überschritten haben wird. Keine Frage, New York City ist momentan das Epizentrum der weltweiten Corona-Pandemie.

Wohin mit all den Leichen?

Selten war die Stadt wohl so unvorbereitet auf eine Katastrophe, dabei konnten sich die US-Amerikaner wochenlang anschauen, was auf sie zukommt. Aber weil Präsident Trump zunächst genau wie sein britisches Pendant Boris Johnson die Gefahr herunterspielte und nicht wahrhaben wollte, ist kostbare Zeit verschenkt worden. Zeit, die jetzt an allen Ecken und Enden fehlt.

Längst ist New York im Shutdown-Modus, aber es ist bereits zu spät. Die Zahlen der Infizierten steigen täglich, die der Toten auch. Der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, weist darauf hin, dass immer mehr Patienten auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind und die zur Verfügung stehenden Geräte spätestens in sechs Tagen alle belegt sein werden.

Die Ärzte und Pfleger arbeiten bereits weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus, aber sie werden der Lage nicht Herr, immer mehr Patienten sterben ihnen unter den Händen weg.

Das nächste Problem: Wohin mit den Leichen? Alle Kühlhäuser sind bereits voll. Es wurden Kühltransporter in temporäre Aufbewahungsorte umfunktioniert, in die die Toten am hellichten Tag mit Gabelstaplern eingeladen werden. Insgesamt sind es 45. Auch sie füllen sich zusehends.

Und das Schlimmste kommt erst noch.

Momentaner Stand der Dinge (03.04.2020)

Insgesamt haben sich in den gesamten USA bereits eine Viertelmillion Menschen infiziert, knapp 6.000 sind bereits gestorben, 1.169 davon allein in den letzten 24 Stunden. In keinem anderen Land sind die Zahlen so hoch.

Die Dunkelziffern dürfte deutlich höher liegen. Allerdings ist es auch sehr schwierig, verlässliche Vergleiche anszustellen, da jedes Land eine unterschiedliche Quote an durchgeführten Corona-Tests aufweist.

Die USA haben auch das jüngste Opfer zu beklagen, das an der durch den Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben ist. Der Säugling war gerade einmal sechs Wochen alt.

Statistiker haben errechnet, dass mitlerweile alle fünf Minuten in New York ein Mensch an Corona stirbt. Erste Krankenhäuser der Stadt haben keine Leichensäcke mehr.

Fazit

Es ist unvorstellbar, welche chaotischen, ja, apokalyptischen Zustände bereits jetzt im Big Apple herrschen. Ärzte arbeiten, bis sie umfallen. Die Beatmungsgeräte reichen keine Woche mehr, ob Nachschub kommt, ist ungewiss.

Niemand wagt sich vorzustellen, was in den nächsten ein, zwei Wochen auf die Stadt zukommt. Und dann ist New York City natürlich auch eine Blaupause für das, was möglicherweise den gesamten USA bervorsteht.

Es heißt, am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt. Aber noch weiß niemand, wie lange die Schlacht dauert. Eines steht dennoch jetzt schon fest: Die Zahl der Opfer wird astronomisch sein und 9/11 in Sachen Todesopfer weit hinter sich lassen.

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';