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News-Update

Edward Snowden: "Überwachung wird Corona-Krise überdauern"

Der Whistleblower glaubt, dass die aktuell getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus von Dauer sein könnten.

Edward Snowden mit Kopfhörern im Ohr
Whistleblower Edward Snowden meldete sich aus Russland zur Corona-Krise zu Wort. Getty Images / Rosdiana Ciaravolo / Freier Fotograf

Snowden äußert sich aus dem Exil

Edward Snowden ist wahrscheinlich der bekannteste Whistleblower der Welt. Er arbeitete für die CIA und enthüllte Überwachungs- sowie Spionagepraktiken vor allem der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste. Damit löste er 2013 die sogenannte NSA-Affäre aus.

Aktuell lebt Snowden im Moskauer Exil, von wo aus er jüngst seine Ansichten zur Corona-Krise äußerte. Im Interview mit dem Copenhagen International Documentary Film Festival (CPH-Dox) sprach er seine Sorge darüber aus, dass die Überwachungsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus im Nachgang erhalten bleiben.

Neue Macht der Behörden

"Snowden fürchtet, dass Regierungen nach Beendigung der Krise neue Gesetze erlassen könnten, die die für den Notfall erstellten Regeln dauerhaft etablieren könnten", heißt es dazu in einem Bericht von t3n. Die Behörden würden sich schließlich mit der neuen Macht wohlfühlen.

Dass einmal angewandte Technologie einfach wieder abgesetzt wird, hält er für unrealistisch. Insbesondere Standortdaten seien für Regierungen interessant, um potenzielle Staatsfeinde aufzuspüren.

Persönliche Freiheit in Gefahr

Sollten die Überwachungsmaßnahmen mit künstlicher Intelligenz verknüpft werden, sieht Snowden aufgrund der Effizienz der technischen Möglichkeiten die persönliche Freiheit der Menschen in Gefahr. China z. B. hat angeblich großflächig Gesichtserkennung eingesetzt, um die Corona-Krise zu meistern.

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 18.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 465.000 haben sich infiziert (Stand: 26. März 2020).

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