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E-Bike auch im Winter: Erste deutsche Stadt will Fahrradbrücke beheizen

Die Energiepreise steigen gerade ins Uferlose, aber in Tübingen sieht man das locker. Neuer Service in der kalten Jahreszeit: eine beheizbare Fahrradbrücke.

Fahrradstraße in Tübingen
Fahrradbrücke in Tübingen: Im Winter beheizt Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Es geht um die erste von drei Neckarbrücken, die man winterfit machen möchte, um das "Blaue Band" zu realisieren, ein Projekt, dass sich durch den Großteil des Stadtgebiets zieht und eine Art Fahrradautobahn ist.

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Klar, dass unter einem grünen Bürgermeister die Fahrradfahrer-Quote möglichst ansteigen soll. Mit dem neuen Projekt könnnen diese, ob nun per E-Bike oder einem ganz normalen Drahtesel, ganzjährig umweltschonend und gesundheitsfördernd im Stadtgebiet unterwegs sein.

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Fahrrad jetzt ganzjähriges Verkehrsmittel

Durch diese Aktion schließt Tübingen zu Städten wie Nordhorn, Wesel und Bocholt auf, die im Fahrradklima-Test des ADFC in der Kategorie 50.000 bis 100.000 Einwohner noch leicht vorne liegen. Zu den diesbezüglich ganz Großen wie Kopenhagen oder Münster möchte man ebenfalls dahingehende den Abstand verringern, indem das Fahrrad zum ganzjährigen Verkehrsmittel aufgewertet wird.

Zu den Kosten: Die erste der insgesamt drei geplanten Fahrradwegbrücken über den Neckar hat inklusive Einhub (siehe Video unten) anderthalb Millionen Euro gekostet. Das gesamte Projekt dürfte in der Herstellung also ca. fünf Millionen Euro kosten. Betrieben wird die Heizung der Brücken dann zu 70 Prozent mit Ökostrom.

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