wird geladen...
Viral-Update

Dortmund: Hakenkreuz-Skandal in öffentlichem Schwimmbad

Spaziergänger erkannten Hakenkreuze an der Fassade des Dortmunder Volksbades. Nazis sollen jedoch nichts damit zu tun haben.

Schwimmbecken
Schwimmbecken (Symbolbild) iStock / cookelma

Hakenkreuze an Schwimmbad-Fassade

Das Dortmunder Volksbad steht aktuell im Fokus der Öffentlichkeit, nachdem Spaziergänger an der Fassade der öffentlichen Einrichtung Hakenkreuze entdeckten und sich daraufhin bei der WDR Lokalzeit meldeten. Die Stadt bestätigte die Funde bereits, heißt es in einem Bericht des WDR.

Nationalsozialisten sollen allerdings nichts mit der Verzierung zu tun haben. Vielmehr handele es sich bei den Hakenkreuzen um Swastika, die in der Architektur der 1920er-Jahre als Glückssymbole eingesetzt wurden.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Kein Nazi-Zusammenhang

Das Dortmunder Volksbad wurde 1924 geplant und 1927 gebaut. Zu diesem Zeitpunkt war die Hitler-Partei NSDAP noch so klein, dass sich Dr. Stefan Mühlhofer, seines Zeichens Direktor des Stadtarchivs von Dortmund, sicher ist, der Architekt habe keine Werbung für die Nazis machen wollen.

Deiser Architekt war Hans Strobel, der offenkundig nichts mit Nationalsozialismus am Hut hatte. Er war zunächst Magistratsbaurat, dann Stadtbaurat und noch bis 1948 als Freiberufler in Dortmund tätig.

Folgenlose Entdeckung

Laut der Stadt Dortmund kam es wegen der Hakenkreuze in der Fassade des Schwimmbades noch zu keinerlei Diskussionen bzw. Forderungen, sie zu entfernen. Sie werden also wohl auch in Zukunft bleiben, wo sie sind.

Mal sehen, wann die nächsten ahnungslosen Spaziergänger über die Swastika stolpern ...

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';