Amoklauf in Florida Donald Trump: "Ich denke, ich wäre da auch ohne Waffe rein!"

Tobias | Männersache 27.02.2018
Donald Trump ist ein harter Knochen
© Getty Images / Chip Somodevilla

Donald Trump hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Er behauptete, er wäre auch ohne Waffe in die Schule mit dem Amokläufer des Parkland-Massakers gerannt.

Wir haben schon so ziemlich alles von diesem Präsidenten gehört. Immer, wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, legt Trump noch einmal nach. Die letzte Äußerung ist an Großmäuligkeit kaum noch zu übertreffen.

Gegenüber The Independent sagte er: "Du weißt es nicht, bevor du es nicht ausprobierst, aber ich glaube wirklich, dass ich da reingelaufen wäre, auch wenn ich keine Waffe gehabt hätte." Donald Trump: ein echter Superheld!

Eine Pistole soll überall verdeckt getragen werden können

USA beschließen Lockerung des Waffenrechts

17 Schüler starben bei dem Amoklauf am 14. Februar in einer Schule in Florida. Möglich sind die häufigen US-Massaker auch, weil die Waffengesetze in den Vereinigten Staaten so lasch sind. Die erste Reaktion von Trump und weiteren republikanischen Politikern: 'Lasst uns Lehrer bewaffnen'.

Aber wen wundert das schon. Der Maulheld-Cowboy bekam seinen Wahlkampf 2016 mit 30 Millionen Dollar von der National Rifle Association (NRA), also der größten amerikanischen Waffenlobby mitfinanziert.

Doch die Stimmen gegen strengere Waffengesetze werden immer lauter. Die 18-jährige Schülerin Emma Gonzáles stellte Trump in einer elfminütigen Ansprache im Fernsehen bloß. Somit wurde sie zu Amerikas prominentester Aktivistin für strengere Waffengesetze. Ihre Ansprache kannst du im Video unten sehen.

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