Sport-Update

Irre: Djokovic schießt schon wieder einen Linienrichter ab

Weltklasse-Tennisspieler trifft Linienrichter bei Grand-Slam-Turnier am Kopf. Keine allzu aufregende Nachricht. Es sei denn, der Spieler heißt Novak Djokovic. Da war doch was ...

Novak Djokovic
Novak Djokovic Foto: Getty Images / Stephane Cardinale

Djokovic trifft erneut Linienrichter

Es scheint ihm zur Gewohnheit geworden zu sein: Nach seiner Disqualifikation bei den US Open, wo er eine Linienrichterin mit einem Ball am Hals traf, hat die Nummer eins der Tenniswelt beim nächsten Grand-Slam-Turnier, den French Open, schon wieder einen Linienrichter "abgeschossen".

Diesmal trifft er ihn am Kopf. Auch dieses Mal ist es unabsichtlich: Der Ball prallt unglücklich vom Rahmen seines Schlägers ab und segelt so in einem ungewöhnlichen Winkel exakt an den Kopf des Referees.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Solche Dinge passieren einfach

Djokovic reagiert in der anschließenden Pressekonferenz darauf, vermutet, dass die Medien aufgrund der Ereignisse bei den US Open eine große Geschichte daraus machen würden und weist darauf hin, dass solche Sachen einfach passieren und zum professionellen Tennis dazugehören.

Ihm selbst sei es in den 15 Jahren, die er schon auf der Tour ist, mehrfach passiert, genau wie vielen anderen Spielern. Er sei direkt nach der unglücklichen Aktion zum Linienrichter gegangen und habe sich nach dessen Wohlergehen erkundigt.

Da war doch was ...

Vor einem Monat, bei den US Open, war Djokovic Ähnliches passiert, als er eine Linienrichterin unglücklich am Hals traf, woraufhin diese kollabierte und offensichtliche Atemprobleme bekam.

Damals wurde er, den Regularien folgend, vom Turnier suspendiert. Der Unterschied zum Vorkommen in Paris ist, dass er in New York den Ball aktiv in Richtung der Linienrichterin schlug – zwar ohne böse Absicht, aber eben mit besagten Konsequenzen. Bei den French Open geschah die Szene aus einem aktiven Ballwechsel heraus.

Fazit

Djokovics Zusammenfassung lautet: "Very awkward Deja vu", also "Sehr unangenehmes Déjà-vu". Für sein Spiel indes hatte das Ganze keine Konsequenzen, das gewann er mühelos gegen Karen Chatschanow mit 6:4, 6:3 und 6:3.

Im folgenden Video sind das Missgeschick und die Reaktion Djokovics zusammengefasst.