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Auto-Update

Diesel-Hammer: Deutsche sollen für Nachrüstung selbst zahlen

Am 1. Oktober gibt die Regierung ihre Maßnahmen bezüglich der Dieselkrise bekannt. So ist es zumindest geplant. Bundesverkehrsminister Scheuer sieht den Schwerpunkt dabei auf der Flottenerneuerung.

Autoauspuff
Autoauspuff iStock / Stefan_Redel

Auf gut Deutsch: Hardware-Nachrüstung gilt nicht als Königsweg. Auch Personen, die ihren Euro-5-Diesel vielleicht erst vor ein paar Jahren gekauft haben, sollen sich ein neues Auto zulegen.

Die vielfach geforderten Hardware-Nachrüstungen sollen, wenn sie stattfinden, vom Kunden mitgetragen werden. Eine Bezuschussung von staatlicher Seite wird es nicht geben.

Das zumindest ist das Credo des Verkehrsministers nach einem Treffen mit den Chefs deutscher Hersteller. Es gäbe, laut Scheuer, sowohl rechtliche als auch technische und finanzielle Bedenken.

Einziges Entgegenkommen der Industrie: Man könne sich großzügigere Umtauschprämien vorstellen: "Jeder Hersteller rechnet jetzt Umtauschaktionen durch, die so attraktiv sind, dass die Kunden zugreifen" will das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfahren haben.

Allerdings werden nicht alle Diesel-Fahrer von günstigen Umtauschaktionen profitieren. Der Umtausch soll Fahrzeuge mit dem Standard Euro 4 und schlechter betreffen, aber auch die älteren Euro-5-Modelle.

Es gibt noch weitere Berechnungsmodelle im Gerüchteküche-Umlauf. Mal sollen die Kunden bis zu 20 Prozent des Neupreises selbst finanzieren, mal ist die Rede von höchstens 600 Euro Eigenanteil.

Um die Verwirrung komplett zu machen, sollen gewisse Regeln nur für bestimmte Fahrzeugtypen gelten und natürlich ist die Rede von gewissen Ausnahmeregelungen.

Der Schleier wird sich wie gesagt am 1. Oktober lüften. Dieser Tag könnte damit zu einer Art Schicksalsdatum für Dieselbesitzer werden.

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