Absolut tödlich

Die gefährlichsten Waffen der Geschichte

Es gibt heutzutage leider viele Massenvernichtungswaffen und die Welt stand bereits mehr als einmal am Rande eines nuklearen Dritten Weltkriegs.

Die tödlichsten Waffen der Welt
Die tödlichsten Waffen der Welt Foto: Getty Images/AFP/Dominique Faget/David McNew (Collage Männersache)

Die tödlichsten Waffen der Welt

Aber nicht nur das Hier und Jetzt ist brandgefährlich. Durch die gesamte Geschichte der Menschheit ziehen sich Gewalt, Terror und tödliche Waffen. Hier sind sieben besonders desaströse Erfindungen zur Vernichtung menschlichen Lebens.

Platz 7 ist im eigentlichen Sinn keine Erfindung, werden doch bereits tote Menschen als Waffe gegen die lebenden eingesetzt. Auf eine solche perfide Idee muss man erstmal kommen. Für die ultra-aggressive Spezies Homo sapiens kein Problem. Mal richtig pervers gedacht hat man ja immer mehr Munition zur Verfügung, je mehr Menschen man umbringt. Ist das böse! Einen Namen hat diese Waffe auch: Pest.

Platz 6 belegt eine Kanone, und was für eine! Nicht umsonst wurde sie von den Nazis Schwerer Gustav genannt. Das Eisenbahngeschütz wog 1350 Tonnen, hatte eine Rohrlänge von unfassbaren 32 Metern und ein Kaliber von 80 Zentimetern. Damit konnte die Mega-Kanone Ziele in bis zu 47 Kilometern Entfernung treffen. Überflüssig zu sagen, dass es sich dabei um das größte Geschütz der Geschichte handelt.

Chemische Waffen

Platz 5 erzählt die böse Mär der Landminen. Was für eine teuflische Erfindung. Man kann sie nicht sehen, man erwartet sie nicht, und wenn man sie wahrgenommen hat, ist es schon zu spät. Besonders tragisch: Selbst, wenn der eigentlich Konflikt beendet ist, stellt diese Waffe immer noch und auf Jahre hinaus eine tödliche Bedrohung für die Zivilbevölkerung dar.

Platz 4: Chemische, oder auch C- Waffen. Zum ersten Mal wurden sie im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Über die Schlachtplätze in Belgien und Frankreich waberten damals schreckliche Wolken aus Chlor, Blausäure und Senfgas, was viele Soldaten vergiftete. Auch ein Gefreiter namens Adolf Hitler litt temporär unter einer solchen Attacke und erblindete kurzfristig.

Platz 3 geht an ein Flugzeug ohne Piloten. Die MQ-9 Reaper ist eine Kampfdrone, die verstärkt in Afghanistan zum Einsatz kommt. Sehr schnell, wendig, bestückt mit etlichen Raketen, kann das unbemannte Fluggerät von einem Operator am anderen Ende der Welt per Joystick gesteuert werden. Man sieht und hört sie nicht, oder doch erst, wenn es bereits zu spät ist. Anonymes Töten – willkommen im 21. Jahrhundert.

Biologische Waffen

Platz 2: Interkontinentalraketen. Die Raketen an sich dürften an sich wohl eher geringeren Schaden anrichten. Allerdings haben die Supermächte ihr Arsenal mit Nuklearsprengköpfen bestückt und das macht diese superschnellen und mit einer extremen Reichweite aufwartenden Marschflugkörper zu einer der größten Gefahren für die Menschheit.

Auf Platz 1 landen schließlich die biologischen, oder B-Waffen. Schlimmer geht’s nimmer. Ein wahr gewordener Albtraum, denn diese bewusst gezüchteten Erreger docken genau da an, wo der Mensch am verletzlichsten ist. Natürlich, wenn einem eine Bombe auf den Kopf fällt, muss diese nicht mal nuklear sein, um zu töten. Aber selbst die dickste Wasserstoffbombe hat einen gewissen Radius. Und der Fallout betrifft auch immer nur begrenzte Gebiete. Ein biologischer Erreger, möglicherweise noch genetisch auf maximale Wirksamkeit modifiziert, kann sich einmal mehr oder weniger ungestört und unaufhaltsam durch die gesamte Menschheit zwischen Spitzbergen und Feuerland pflügen, ohne dass unsere Spezies etwas dagegen in petto hätte. Man denke an eine "kreative" Kombination aus Ebola und Milzbrand! Da wird einem schon vom Lesen übel.

Hoffen wir für uns alle, dass dieser Weg einfach niemals von irgendeinem Wahnsinnigen beschritten wird.