wird geladen...
Ranking

Die 10 gefährlichsten Insekten der Welt

Sie sind klein, unscheinbar - und tödlich. Wir zeigen dir die 10 gefährlichsten Insekten der Welt!

Ein Floh
Ein Floh Foto: iStock / marcouliana

Die 10 gefährlichsten Insekten der Welt

Myrmecia

Myrmecia ist eine Gattung der Bulldoggenameisen. Diese Insekten können bis zu 40 Millimeter lang werden, zeichnen sich durch ihre langen Mandibeln (Mundwerkzeuge), großen Augen und die hellrote bis orange Farbgebung aus. Früher waren Myrmecia, die zu den ursprünglichsten Ameisenarten der Welt gehören, überall auf der Welt zu finden. Heute sind sie nur in Australien verbreitet.

Ihr Gift, das sie den Opfern durch ihren Stachel injizieren, kann bei Menschen zu starken Schmerzen führen, gegebenenfalls auch Allergien. Zwischen 1980 und 1999 gab es in Australien sechs Todesfälle durch diese Gattung der Ameise.

Myrmecia Ameise
Die Mandibeln der Myrmecia sind ungewöhnlich land Foto: iStock / mccphoto
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Biestfliege

Die Biestfliege, die auch als Dasselfliege bekannt ist, findet sich vor allem in tropischen Gebieten, aber ebenfalls in Europa. Die Larven der Biestfliegen sind Endoparasiten und leben im Inneren eines Wirts.

In tropischen Gebieten können auch Menschen als Wirte für diese Insekten dienen. Die Weibchen legen Eier in die Haut des Säugetiers (also auch Menschen), die Larven entwickeln sich 60 Tage bis sie schließlich ihren Wirt verlassen. Der Patient kann in dieser Zeit die Bewegung der Larven unter seiner Haut spüren.

Biestfliege, Dasselfliege
Biestfliege Foto: iStock / Tailex

Flöhe

Flöhe sind Parasiten, die das Blut von Menschen, Vögeln, Reptilien, Wild- und Haustieren saugen. Die sehr kleinen Tiere vermehren sich sehr schnell: Jedes Weibchen legt im Laufe seines Lebens 2.000 Eier.

Junge Flöhe können mehr als das 15-fache ihres Körpergewichts an Blut aufnehmen. Ein Biss führt zu roten Beulen, häufig an Knie, Ellbogen und Taille. Der Stich ist sehr juckend und kann zu einer Infektion führen.

Ein Floh
Flöhe sind kein netter Anblick Foto: iStock / marcouliana

Feuerameise

Es gibt weltweit 285 verschiedene Arten der Feuerameise. Einmal gestört, ist die Feuerameise sehr angriffslustig. Dabei greifen diese Ameisen gerne in der Gruppe an, was den Schmerz beim Opfer erheblich erhöht.

Ein Stich der Feuerameise ist sehr schmerzhaft. In der Folge eines Stichs bilden sich weiße Pusteln, die wochenlang anhalten. Das Gift kann bei Menschen auch eine allergische Reaktion hervorrufen.

Feuerameise
Eine Feuerameise Foto: iStock / 19695866

Triatominae

Die Triatominae sind eine Unterfamilie der Raubwanzen. Sie sind vor allem in den amerikanischen Tropen, Mexiko und Zentralamerika heimisch.

Das Insekt hat im englischen Sprachraum den Beinamen "Kissing Bug" – "der küssende Käfer". Der Name kommt von der Gewohnheit der Wanze, die Lippen eines Menschen zu beißen, während sie schlafen. Die Triatominae können auch die Chagas-Krankheit übertragen, eine infektiöse Erkrankung, die jährlich 12.000 Menschen tötet.

Die Raubwanze Triatominae
Die Raubwanze Triatominae Foto: iStock / Paul Ojuara

Japanische Riesenhornisse

Die Japanische Riesenhornisse ist die größte Art ihrer Gattung. Diese Hornisse, die bis zu fünfmal größer als westliche Honigbienen sein kann, ist vorwiegend in Japan zu finden, aber auch Korea, China und Indien.

Der Biss einer Japanischen Riesenhornisse kann sehr starke allergische Reaktionen hervorrufen. Jedes Jahr sterben in Japan 40 Menschen an den Folgen eines Bisses.

Japanische Riesenhornisse
Japanische Riesenhornisse Foto: iStock / Kagenmi

Tsetsefliege

Die Tsetsefliegen sind die tödlichsten Insekten in Afrika. Sie ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und übertragen bei Bissen die gefährliche Schlafkrankheit.

Dabei handelt es sich um eine Tropenkrankheit, die sich im dritten und letzten Stadium durch einen schläfrigen Dämmerzustand bemerkbar macht. Bei einer zu späten und nicht angemessenen Behandlung kann sie zum Tod führen.

Tsatsafliege
Die tödliche Tsetsefliege Foto: iStock / Attardog

Killerbienen

Afrikanisierte Honigbienen werden wegen ihrer Angriffslust auch Killerbienen genannt. Zudem sind sie auch noch sehr ausdauernd und können ihrem Opfer bis zu einen Kilometer weit folgen. Einmal alarmiert, sind diese Bienen für die kommenden 24 Stunden besonders aggressiv und greifen jeden Menschen an, der in ihre Reichweite kommt.

Killerbienen, wenn sie denn angreifen, zielen gerne auf das Gesicht und die Augen von Menschen. Ihr Gift ist zwar nicht gefährlich, aber wenn der Angriff durch eine ganze Gruppe von Bienen erfolgt, kann das böse enden.

Killerbiene
Killerbiene Foto: iStock / panom

Dorylus

Dorylus ist eine Gattung der Ameisen. Jede Kolonie der Dorylus hat bis zu 22 Millionen Mitglieder, was sie zur größten Kolonie aller Insekten der Welt macht. Sie sind in Ost- und Zentralafrika verbreitet, vier Arten leben auch in Asien.

Diese Ameisengattung tötet normalerweise Tausende von verschiedenen Tieren innerhalb eines Überfalls. Durch ihre starken Mandibeln führen sie Tieren wie Menschen starke Wunden zu.

Ameise aus der Gattung der Dorylus
Ameise aus der Gattung der Dorylus Foto: Wikimedia Commons / Bernard Dupont

Moskitos

Moskitos sind die gefährlichsten Insekten der Welt. Jährlich verursachen sie eine Million Todesfälle durch die Übertragung der tödlichen Malaria-Krankheit. Schätzungsweise stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an dieser Infektionskrankheit.

Malaria wird hauptsächlich in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke übertragen. Einen hundertprozentigen Schutz gegen diese Krankheit gibt es bis heute nicht.

Der Moskito sticht zu
Der Moskito sticht zu Foto: iStock / frank600