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Weltraum-Update

Didymos auf dem Radar: NASA bereitet Abwehrmanöver im All vor

Die NASA will gefährliche Asteroiden bereits im Weltall bekämpfen.

Asteroid rast auf Erde zu
Asteroiden stellen für die Erde eine große Gefahr dar (Symbolfoto) iStock/MARHARYTA MARKO

Didymos kommt: NASA bereitet Abwehrmanöver im All vor

Die NASA und die ESA wollen künftig in Sachen Asteroiden-Abwehr enger zusammenarbeiten. Dafür soll das Weltraumprojekt Hera weiter ausgebaut werden. Dieses sieht im ersten Schritt vor, dass im Jahr 2021 die Raumsonde Dart zum Asteroiden "Didymos" gesandt wird, der sich in "nur" etwa zehn Millionen Kilometer Entfernung zur Erde befindet.

Im Jahr darauf soll Dart dann mit rund 24.000 Stundenkilometern auf "Didymoon", einem Mond, der Didymos umkreist, einschlagen.

Das Ziel

Ziel der Aktion ist es, Didymoon mit dem Beschuss nach Möglichkeit aus seiner Bahn zu werfen. Im Jahr 2024 fliegt dann die ESA-Sonde Hera zu Didymoon und dokumentiert die mögliche Veränderung der Umlaufbahn.

ESA-Projektleiter Michael Küppers sagt gegenüber "Bild": "Das Ziel ist, dieses Verfahren im Ernstfall auf andere Asteroiden anwenden zu können."

Weitere Methoden

Weitere Ideen, um im Notfall einen heranrasenden Asteroiden aufzuhalten:

  • Durch eine nukleare Explosion in unmittelbarer Nähe könnte ein Asteroid seine Richtung ändern.

  • Mithilfe einer schweren Raumsonde könnte ein Gesteinsbrocken durch die Anziehungskraft der Sonde weggezogen werden.

Hintergrund: Rund 20.000 größere Gesteinsbrocken rasen durch unser Sonnensystem, etwa 1.000 davon gelten für die Erde als potenziell gefährlich.

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