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News-Update

Deutschland mit guter Klimabilanz 2019: Größter CO2-Rückgang seit Finanzkrise

Das Coronavirus hat die Welt im Würgegriff, auch die Schwerindustrie. Der Natur gefällt das. Der berüchtigte Rekord-Smog in China ist wie weggewischt, seitdem das Virus im Reich der Mitte für Ausnahmesituationen gesorgt hat.

Kohlekraftwerk
Kohlekraftwerk iStock / Anagramm

Beste Klimabilanz der letzten Jahre

Für Umweltministerin Svenja Schulze ist in Deutschland jedoch nicht das Virus für die guten Zahlen verantwortlich, es ist vielmehr die deutsche Energiewende. Nun gehört Klappern natürlich zum Handwerk der Politiker und diese neigen ja durchaus dazu, ihr Licht ganz und gar nicht unter den Scheffel zu stellen.

Allerdings lassen die vorgestellten Zahlen tatsächlich aufhorchen. 2019 war, was die CO2-Werte anbelangt, ein gutes Jahr, mit einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent. Das liegt vor allem daran, dass konsequent weniger Energie aus Kohle gewonnen wird.

Regenerative Energien konsequent ausbauen

Stattdessen konnte Svenja Schulze auf den Ausbau von Windkraft und Solaranlagen hinweisen, die ihr Übriges zum Rückgang des Schadstoff-Ausstoßes beitrügen.

„Dieser Ausbau muss dringend weitergehen“
Svenja Schulze

mahnt die Ministerin an. Sorgen bereiten allerdings noch die Ölheizungen – Heizöl war in der Vergangenheit relativ kostengünstig zu bekommen – und der deutsche Autoverkehr. Immer mehr und auch immer größere Autos drängen sich auf Deutschlands Straßen.

Das ist Umweltverbänden wie Greenpeace oder BUND ein Dorn im Auge, sie fordern noch mehr Ehrgeiz in Sachen Klimaschutz.

Die Zahlen

Die vorläufige Bilanz des Umweltbundesamtes besagt, dass Deutschland 2019 rund 805 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt hat. Das sind etwa 54 Millionen Tonnen weniger als 2018. Nur im globalen Krisenjahres 2009 sei ein noch größerer Rückgang seit 1990 zu verzeichnen gewesen, und das trotz wirtschaftlichen Wachstums.

Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland damit seinen Treibhausgas-Ausstoß um 35,7 Prozent verringert. Konsequenz aus diesen überraschend positiven Zahlen: Man komme damit dem 2020-Ziel von 40 Prozent "deutlich näher als gedacht", so Umweltministerin Schulze.

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