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Deutschland: Erste Kommune schafft Hundesteuer ab

Osterrönfeld hat die Hundesteuer abgeschafft. Die kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein hält diesen Schritt für logisch, nachdem bereits im ganzen Bundesland die Pferdesteuer abgeschafft wurde.

Herrchen geht mit Hund Gassi
Herrchen geht mit Hund Gassi iStock / andipantz

Man muss diese Gemeinde nicht kennen, aber möglicherweise werden sich demnächst alle Schleswig-Holsteiner bei ihnen für ihre Vorreiterrolle bei der Abschaffung der Hundesteuer bedanken können.

Nachdem das Halten von Pferden im nördlichsten Bundesland nicht mehr besteuert wird, fordern immer mehr Menschen, dass auch die Hundesteuer fällt. In Osterrönfeld wird es ab 2019 so weit sein.

Die Pro- und Contra-Argumente zu diesem Schritt sind schnell gefunden. Es sei ungerecht, dass Hunde die letzten verbliebenen Tiere sind, deren Haltung besteuert wird, sagen die einen.

Die Kommunen könnten auf keinen Fall auf die Einnahmen aus dieser Steuer verzichten, sagen die anderen. Insgesamt flössen in Schleswig-Holstein über die Hundesteuer jährlich etwa 20 Millionen Euro in die Gemeindekassen.

Weitere Gemeinden setzen aber bereits Ausnahmen bei  Hundebesteuerung um, etwa bei Jagdhunden ehrenamtlicher Jäger.

Diese würden für die Allgemeinheit wichtige Aufgaben erfüllen. Als Beispiele werden die Wildschweinregulierung oder das Auffinden von verunfalltem Wild genannt.

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