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DIESES deutsche Nachbarland erlaubt Schlachten und Verzehr von Hunden und Katzen

"In China essen sie Hunde" kann man sich auf Netflix anschauen. Jenseits aller Filmtitel werden aber ganz real Haustiere verspeist - in unserer Nachbarschaft!

Jack-Russell-Terrier in Bratpfanne
Da wird der Hund in der Pfanne verrückt: Jack-Russell-Filet im Ziebel-Sud Foto: iStock / K_Thalhofer

Mein Gott, wer hätte das gedacht? Dieses Land hat immer so harmlos gewirkt! Und jetzt das: Hundegulasch und Katzensalat auf der Speisekarte. Ekelhaft! Da denkt man, solche Gepflogenheiten findet man in Asien, aber ganz sicher nicht in Mitteleuropa, liegt damit aber komplett falsch.

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Mittendrin statt nur dabei ist bei diesem Thema nämlich auch ein Land im Herzen Europas, von dem man das nun wirklich nicht gedacht hätte. Natürlich - dort kommen auch ganz normale Gerichte auf den Tisch und das Land ist auch bekannt für seine Spezialitäten. Und sicher ist es auch nicht so, dass man dort als Haustierbesitzer Angst haben muss, dass der eigene Vierbeiner beim Gassi gehen weggeschnappt wird und sofort in irgendeinem Kochtopf landet.

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Hunde und Katzen im Kochtopf

Dennoch ist die Zubereitung von Hunden und Katzen, anders als in Deutschland, nicht explizit verboten und deswegen darf davon ausgegangen werden, dass Waldi und Maunzi auch gerne mal mit Kroketten und etwas Petersilie dem geneigten Haustier-Gourmet kredenzt werden. Dazu einen kräftigen Chianti und ... ach nein, das war bei Lecters zuhause, falscher Film, sprichwörtlich.

Und wo wird nun zugelangt, wenn es um das knusprige Zubereiten von Hunden und Katzen geht? Kleiner Tipp: Man spricht dort auch Deutsch. Nein, nicht Österreich. Jetzt wird die Auswahl aber klein, oder? Ja, es ist die Schweiz! Um es ganz klar zu sagen: Offiziell ist der Verzehr von Hunden und Katzen in der Schweiz nicht erlaubt.

Haustiere essen offiziell erlaubt

Aber wie das so ist: Jedes Gesetz hatte seine Lücken. Das Schlupfloch in diesem Fall lautet, dass man jene Lebewesen verzehren darf, wenn es die eigenen Haustiere sind. Auf gut Deutsch: Man darf sich keinen Streuner von der Straße fangen, aber wenn es der eigene Golden Retriever ist oder die eigene Ägyptisch Kurzhaar, dann immer rein damit in den Kochtopf, die Pfanne vorgeglüht, die Messer gewetzt und dann mal "Bon Apetit".

Angeblich machen bis zu eine Viertelmillion Schweizer von dieser Regelung Gebrauch. Im Restaurant "Le Table Suisse" wird folgender Trick angewandt: Die Gäste erwerben die angebotenen Haustiere zunächst als ihr Eigentum und erlauben dann dem Restaurant, sie in der Küche zu verarbeiten. Bevor jenes Etablissement gegoogelt wird, um es digital mit Null von fünf Sterne abzustrafen sei es erwähnt: Dieses Restaurant gibt es glücklicherweise nicht. Das Ganze ist ein Fake einer deutschen Werbe-Agentur, in Auftrag gegeben vom Vegetarierbund.

Dennoch bleibt es knusprige Gepflogenheit, dass bei unseren südlichen Nachbarn dann und wann Haustiere verspeist werden. Vielleicht drehen die Dänen ja mal einen zweiten Teil ihrer Groteske. Sie müssten dann nur das Wort "China" durch "Schweiz" ersetzen.

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